Darum gehts
- Malaria-Fall am Flughafen Frankfurt: Eine infizierte Person ist verstorben
- Infizierte waren nicht in Endemiegebieten und arbeiteten nicht am Flughafen
- Im August erkrankten sechs Flughafen-Mitarbeiter, ein Todesfall bestätigt
Nach Auftreten mehrerer Malaria-Fälle am Flughafen Frankfurt am Main ist eine der infizierten Personen gestorben. Das gaben das Gesundheitsamt Frankfurt und die Universitätsmedizin Frankfurt am Donnerstag bekannt.
Die beiden aktuell Betroffenen hatten sich laut «Bild» mit dem Erreger Plasmodium falciparum infiziert. Der Erreger löst die enorm gesundheitsgefährdende Malaria tropica aus. Erstaunlich: Die Behörden teilten mit, dass beide zuvor nicht in einem Malaria-Endemiegebiet gewesen waren und auch nicht am Flughafen arbeiteten.
Das Gesundheitsamt unterstreicht, dass Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird, sondern ausschliesslich durch den Stich infizierter Mücken. Bereits im Juli und August erkrankten sechs Mitarbeiter der Gepäckabfertigung am Frankfurter Flughafen nach einem Mückenstich an der gefährlichen Tropenkrankheit. Einer von ihnen verstarb im August.