«Make Iran Great Again!»
Sohn des Schahs fordert Trump zum Eingreifen im Iran auf

Reza Pahlavi will sich an die Spitze der Protestbewegung im Iran setzen. Donald Trump solle helfen, das Regime zu stürzen, fordert der Sohn des gestürzten Schahs. Der US-Präsident spricht derweil von Verhandlungen mit den Mullahs.
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Reza Pahlavi hofft auf ein Eingreifen der USA für die Protestbewegung im Iran.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Reza Pahlavi: Iran kann nach Sturz des Regimes Partner für die USA werden

  • Die Protestbewegung soll Propaganda des Regimes angreifen
  • Schah-Sohn Reza Pahlavi lebt seit 1979 im Exil

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Reza Pahlavi (65) bittet Donald Trump (79) um Unterstützung. Der US-Präsident solle den Demonstranten helfen, das Mullah-Regime im Iran stürzen

«Make Iran Great Again!», schrieb der Sohn des 1979 gestürzten Schahs auf der Plattform X. Nach dem Sturz des «terroristischen Regimes» werde der Iran Amerikas bester Partner für Frieden und Wohlstand sein.

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In einer Botschaft an die Protestbewegung fordert Pahlavi zudem eine neue Phase des Aufstands. «Legitime Ziele» seien alle Institutionen, die für die Propaganda des Regimes und die Unterbrechung der Kommunikation verantwortlich seien.

Durch islamische Revolution gestürzt

Pahlavi ruft dazu auf, ausserhalb des Irans an allen iranischen Botschaften und Konsulaten die «schändliche Flagge der Islamischen Republik» gegen die alte Flagge auszutauschen, die zuletzt während der Herrschaft seines Vaters Schah Mohammed Reza Pahlavi (1919-1980) genutzt worden war. Dessen prowestliche Monarchie wurde 1979 durch eine islamische Revolution gestürzt. 

Der Schah verliess das Land mit seiner Familie und starb im Ausland. Sein Sohn Reza Pahlavi lebt bis heute in den USA im Exil.

Hunderte Tote bei Protesten

Laut Aktivisten haben sich die Demonstrationen auf 186 Städte ausgeweitet. 483 Demonstranten seien getötet worden, berichtete das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA. Insgesamt seien bisher 544 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder sowie 47 Sicherheitskräfte. Über 10'000 Menschen seien festgenommen worden.

Irans Behörden haben den Internetzugang für die Bevölkerung fast vollständig gesperrt. Auch Telefonleitungen schienen teils nicht mehr zu funktionierten. 

Trump: «Der Iran will verhandeln»

Trump versprach am Sonntagabend (Ortszeit), dass er wegen der Internetblockade Tech-Milliardär Elon Musk (54) anrufen werde. Dessen Firma SpaceX ist mit dem Dienst Starlink der weltweit bedeutendste Provider von Satelliteninternet.

An Bord der Air Force One erzählte der US-Präsident ausserdem, dass die iranischen Machthaber zu Verhandlungen bereit seien. «Der Iran will verhandeln», so Trump. Man werde sich vielleicht mit Vertretern des Irans treffen. Er führte nicht aus, worüber genau der Iran mit den USA Gespräche führen möchte.

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