FBI-Chef feiert wilde Bier-Party mit US-Eishockeyteam
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Nach Final-Sieg an Olympia:FBI-Chef feiert wilde Bier-Party mit US-Eishockeyteam

Kritik nach Feier-Video
FBI-Chef eskaliert mit US-Mannschaft in Kabine

Mit 2:1 hatten die USA im Eishockey gegen Kanada gewonnen und damit ihren dritten Olympiasieg geholt. Das wurde in der Kabine standesgemäss gefeiert. Mittendrin und äusserst ausgelassen auch FBI-Direktor Kash Patel. Kritik daran liess nicht lange auf sich warten.
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Kash Patel, Direktor des FBI, liebt es, ausgelassen zu feiern.
Foto: Screenshot X

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FBI-Direktor feiert Olympiasieg mit US-Eishockeyteam in Mailand
  • Video zeigt Bierdusche, Faustschläge und Medaillenübergabe durch Spieler
  • Patel war für Treffen mit italienischen Sicherheitsbehörden angereist
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Daniel MacherRedaktor News

Darf der Direktor der Sicherheitsbehörde FBI mit der US-amerikanischen Eishockeymannschaft in der Kabine ausgelassen feiern? Diese Frage beschäftigt derzeit viele User in sozialen Medien – und auch vonseiten der Politik.

Grund für die Aufregung ist dabei weniger die Freude über den Sieg bei den Olympischen Spielen in Mailand gegen Kanada, sondern die Art und Weise, wie sie zelebriert wurde.

Besuch kam bei den Spielern gut an

Auf Videos ist zu sehen, wie Kash Patel (45) ausgelassen aus einer Bierflasche trinkt, den Rest über sich spritzt und mit der Faust mehrmals auf einen Tisch hämmert. Im Anschluss bekommt er von einem Spieler eine Goldmedaille umgehängt. Bei den Nationalspielern kam der Besuch des höchsten Sicherheitschefs also offensichtlich gut an. Das beweist das gemeinsame Grölen des Songs «Courtesy of the Red, White and Blue» eindeutig.

In einem weiteren Clip, verbreitet vom Account des Weissen Hauses, hält Patel ein Handy hoch, über das US-Präsident Donald Trump (79) den Spielern telefonisch gratuliert.

Prompt gab es Kritik

Xochitl Hinojosa, Sprecherin des früheren US-Justizministers Merrick Garland (73), konnte dem hemmungslosen Akt der Freude jedoch nichts abgewinnen. Auf X warf sie Patel vor, angesichts mehrerer Krisenlagen – wie dem Fall eines erschossenen Eindringlings an Trumps Anwesen in Florida – öffentlich aufzutreten, «als sei er ein Frat Bro», also ein feierwütiger Verbindungsstudent. Patel verteidigte sich: Er sei «zutiefst geehrt», eingeladen worden zu sein, um den historischen Moment mit dem Team zu feiern, und lobte die US-Auswahl für ihre Leistung.

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Ob Patel tatsächlich grosser Eishockey-Fan ist und er deshalb jegliche Etikette eines seriösen Beamten vergass, ist unklar und für die Bewertung seines Auftritts auch nebensächlich. Denn laut eigener Aussage war der eigentliche Grund für Patels Italien-Reise ein Treffen mit italienischen Sicherheitsbehörden und US-Kräften, die an der Absicherung der Winterspiele beteiligt sind. Der Besuch der Kabine war in diesem Sinne ein glücklicher Zufall für den hochrangigen Beamten.

Die Auswahl der USA hatte Kanada übrigens in der Verlängerung 2:1 bezwungen und ihren dritten Olympiasieg geholt.

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