Darum gehts
- Trump-Hotel mit 340 Metern Höhe entsteht in Surfers Paradise, Australien
- Privatinvestoren aus Singapur, Hongkong, UAE und USA finanzieren Bau
- Kosten: 820 Mio. CHF, geplante Fertigstellung mit 91 Stockwerken
Surfers Paradise ist einer der Touristen-Hotspots an der australischen Gold Coast. Am Strand reiht sich ein Hotel ans nächste. Und künftig soll ein neuer Luxus-Wolkenkratzer die markante Skyline des Ferienorts dominieren: ein Trump-Hotel. 820 Millionen Franken soll der Turm kosten. Und 340 Meter hoch sein, was das Hotel zum höchsten Gebäude in Down Under machen wird.
Der Vertrag für das Projekt an der Ostküste sei mittlerweile unterzeichnet worden, teilte die australische Entwicklerfirma Altus Property Group mit. Der «Trump International Hotel & Tower» soll den Angaben zufolge auf einem Grundstück in der Trickett Street gleich am Pazifik entstehen. Mit 91 Stockwerken würde der Turm den bisherigen Rekordhalter überragen, den rund 322 Meter hohen Q1 Tower. Dieser steht seit 2005 mit seinen fast 80 Stockwerken und einer Aussichtsplattform ebenfalls in Surfers Paradise, einem beliebten Vorort der Stadt Gold Coast südlich von Brisbane.
Wer finanziert das Projekt?
Altus-Chef David Young erklärte, er habe die Vereinbarung am 14. Februar im Anwesen Mar-A-Lago von US-Präsident Donald Trump (79) in Florida unterzeichnet. Er habe das Projekt zuvor fast 20 Jahre lang verfolgt. Finanziert wird der Bau demnach vollständig durch private Investoren aus Singapur, Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA.
Geplant sind neben dem Hotel auch 270 Luxusresidenzen, ein privater Beach Club sowie Einzelhandels- und Gastronomieflächen, wie die Gruppe Trump Hotels auf ihrer Website schreibt. Dort wird das Projekt unter «coming soon» geführt. Insgesamt gibt es bisher laut Webseite acht Luxushotels der Marke in den USA, Irland und Schottland. Weitere sind in Planung, etwa in Dubai und auf den Malediven.
Die Trump-Hotels sind Teil der Trump Organization, dem Familienunternehmen des US-Präsidenten. Aktuell führt dieser die Geschäfte nicht selber, sondern hat die Leitung seinen Söhnen Donald Trump Jr. (48) und Eric Trump (42) abgegeben.