Blizzard-Alarm für Millionen
Wintersturm bringt Schnee und Chaos in den USA

Ein heftiger Blizzard bedroht den Nordosten der USA. Millionen Menschen in Bundesstaaten wie New Jersey und New York wurden gewarnt. Mehr als 50 Zentimeter Neuschnee und eisige Temperaturen werden erwartet, die Gouverneure rufen zur Vorsicht auf.
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Im Nordosten der USA herrscht Blizzard-Alarm.
Foto: imago/UPI Photo

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schwerer Wintersturm bedroht Nordosten der USA mit Schnee und Eiseskälte
  • Bürgermeister von New York warnt vor massiven Schneefällen
  • Mindestens 85 Tote durch Winterstürme in den USA im Januar 2026
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Ein schwerer Wintersturm mit Schnee und Eiseskälte rollt auf den Nordosten der USA zu. Für Millionen Einwohner in mehreren Bundesstaaten gelten Unwetterwarnungen, wie US-Medien unter Berufung auf Meteorologen berichten. In einigen Regionen könnten demnach mehr als 50 Zentimeter Neuschnee fallen.

Für den gesamten Bundesstaat New Jersey gelte nun eine Blizzard-Warnung, teilte Gouverneurin Mikie Sherrill (54) am Sonntagmorgen (Ortszeit) mit. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, sich mit Vorräten einzudecken und während des Sturms nicht auf die Strasse zu gehen.

Erster Blizzard seit 2016 in New York City

Ein Blizzard ist ein starker Schneesturm, der aufgrund seiner Stärke in einer Region das öffentliche Leben vorübergehend lahmlegt. Nach Definition des amerikanischen Wetterdienstes bringt dieses Wetterextrem Windgeschwindigkeiten von wenigstens 56 Kilometer pro Stunde und Sichtweiten, die unter 400 Metern liegen, mit sich.

Auch im Nachbarstaat New York warnte der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani (34), vor massiven Schneefällen. Dies sei der erste Blizzard seit 2016, sagte Mamdani. Die Millionenmetropole habe zusätzliche Einsatzkräfte und Räumgeräte mobilisiert. Angesichts des herannahenden schweren Schneesturms sprach Mamdani ein vorübergehendes Reiseverbot aus.

«Wir rufen den Ausnahmezustand aus und verhängen eine Ausgangssperre von heute Abend 21 Uhr bis morgen Mittag», verkündete er am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Mamdani präzisierte, dass die Strassen, Autobahnen und Brücken der Stadt für den Verkehr gesperrt würden, bestimmte notwendige und dringende Fahrten jedoch weiterhin erlaubt seien. Am Montag bleiben ausserdem die Schulen in New York geschlossen.

Neue Kälterekorde in Florida

Erst Anfang Februar hatte ein schwerer Wintersturm Schnee, Orkanböen, Sturmfluten und gefährliche Kälte in den Südosten der USA gebracht. Im US-Bundesstaat North Carolina fielen örtlich Schneemengen, die zu den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen zählen. In Florida meldeten Meteorologen neue Kälterekorde für den Monat Februar: Die Temperaturen sanken teils bis unter den Gefrierpunkt. Solche Werte seien dort zuletzt Ende der 1980er Jahre gemessen worden, teilte der Wetterdienst mit.

Ende Januar hatten extreme Kälte und starken Schneefälle das Leben in vielen Teilen der USA weitgehend zum Erliegen gebracht. Ein Wintersturm erfasste den Süden, Mittleren Westen und die Ostküste der Vereinigten Staaten. Nach Medienberichten kamen mindestens 85 Menschen in mehreren US-Bundesstaaten ums Leben.

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