«Der Mann hatte Gewehr und Benzinkanister dabei»
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Polizei erschoss Eindringling:«Der Mann hatte Gewehr und Benzinkanister dabei»

Aufregung in Trump-Residenz
Secret Service erschiesst Bewaffneten in Trump-Residenz

Am Sonntagmorgen haben Agenten des Secret Service einen Bewaffneten auf dem Gelände von Trumps Residenz in Mar-a-Lago in Florida erschossen.
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Am frühen Sonntagmorgen fallen auf dem Gelände von Trumps Residenz in Mar-a-Lago Schüsse. (Archivbild)
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein bewaffneter Mann wurde in Mar-a-Lago erschossen
  • Der Mann trug ein Schrotgewehr und einen Benzinkanister bei sich
  • Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen um 1.30 Uhr Ortszeit
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Marian NadlerRedaktor News

Am Sonntagmorgen gegen 1.30 Uhr Ortszeit haben Agenten des Secret Service und ein Beamter der Polizei von Palm Beach einen bewaffneten Mann in Mar-a-Lago erschossen. Er hatte unbefugt das gesicherte Gelände der Residenz von US-Präsident Donald Trump (79) betreten. Das teilt der Sprecher des Secret Service, Anthony Guglielmi, auf der Plattform X mit.

Der Bewaffnete war den Angaben nach Anfang 20. Er stammte offenbar aus dem Bundesstaat North Carolina. Seine Familie hatte ihn vor einigen Tagen als vermisst gemeldet. Nähere Details zur Identität des Mannes werden erst bekannt gegeben, wenn die Angehörigen informiert wurden.

«Die Person wurde am Nordtor des Mar-a-Lago-Geländes beobachtet, wobei sie offenbar ein Schrotgewehr und einen Benzinkanister mit sich führte», heisst es in einer Erklärung zu dem Vorfall.

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So kam es zu den tödlichen Schüssen

Die Sicherheitskräfte, ein Deputy und zwei Agenten, blieben unverletzt. Ermittlungen wurden aufgenommen, das FBI sammelt Beweise. Trump, der häufig am Wochenende zu seinem Privatclub nach Palm Beach fliegt, hielt sich zu diesem Zeitpunkt nicht dort auf. Der Präsident war am Samstagabend in Washington Gastgeber für ein Dinner mit Gouverneuren. Auch seine Frau Melania (55) weilte zum Zeitpunkt des Vorfalls in Washington.

Im Rahmen einer Pressekonferenz berichtete der Sheriff des zuständigen Palm Beach County, Rick Bradshaw, dass die Sicherheitskräfte den Mann entdeckten und ihm befallen, sein Gewehr und den Benzinkanister fallen zu lassen. Der Mann liess den Kanister fallen, brachte seine Schrotflinte jedoch in Schussposition. In diesem Moment eröffneten die Sicherheitskräfte das Feuer und neutralisierten die Bedrohung.

Die Waffe soll er sich auf dem Weg zur Trump-Residenz besorgt haben. Die Verpackung fanden die Ermittler im Fahrzeug des Mannes. Die Pressesprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt (28) nannte den Erschossenen auf der Plattform X einen «bewaffneten Verrückten». 

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Die Attentate auf Trump

Mar-a-Lago ist neben dem Weissen Haus ein zentrales Anwesen für Präsident Trump. Er empfängt in dem prunkvollen Anwesen immer wieder auch hochrangige Staatsgäste.

Trump war mehrfach das Ziel von Attentatsversuchen. Im Sommer 2024 kam der damalige Präsidentschaftskandidat nur knapp mit dem Leben davon, als ein Attentäter bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler im Bundesstaat Pennsylvania auf ihn schoss, eine Kugel verletzte ihn leicht am Ohr. Ein Besucher starb, zwei weitere wurden verletzt. Der Täter wurde von Sicherheitskräften getötet. Die Szene, wie der blutverschmierte Trump nach dem Attentat die Faust in die Höhe reckte, ging in die Geschichte ein.

Im September 2024 schoss der Secret Service dann auf einen bewaffneten Mann, der sich in Büschen bei Trumps Golfplatz in West Palm Beach versteckt hatte und einen Anschlag geplant haben soll. Der Mann selbst feuerte keine Kugel ab – stattdessen floh er, wurde wenig später aber festgenommen. Vor kurzem wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

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