Darum gehts
- Drei Tote bei Kommunalwahlen in Frankreich, darunter zwei Wähler und ein Wahlhelfer
- Ein 81-Jähriger brach nach Stimmabgabe in Annecy zusammen und starb
- Wahllokale schlossen vorübergehend, in Saint-Étienne für drei Stunden
Gleich drei Todesfälle überschatten die zweite Runde der Kommunalwahlen in Frankreich. In Saint-Étienne starb ein Mitglied der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National an einem Herzinfarkt. Der Mann war als Wahlhelfer in einem Wahllokal tätig. Den Todesfall bestätigte der Bürgermeister von Saint-Étienne, Jean-Pierre Berger, gegenüber «Le Parisien».
Fast eine Stunde lang kämpften die Rettungskräfte um das Leben des Mannes, der «etwas über 80 Jahre alt war», so Berger. Das Wahllokal blieb für drei Stunden geschlossen, bevor es für die Wähler wieder geöffnet werden konnte.
Stimmzettel in Wahlurne geworfen – Herzstillstand!
Bereits am Morgen waren zwei Menschen in Wahllokalen in Carcassone und Annecy gestorben. Das Rathaus von Carcassonne bestätigte gegenüber «Le Parisien» den Tod einer Wählerin, die gegen 11.30 Uhr in der Stadt ihre Stimme abgeben wollte.
Die Frau (†82) brach kurz vor Betreten des Wahllokals zusammen. Die angerückten Rettungskräfte verfrachteten die Frau in einen Krankenwagen, wo sie verstarb.
Ein Mann (†81) erlitt gegen 9.30 Uhr einen Herzstillstand in einem Wahllokal in Annecy im Departement Haute-Savoie. Er soll noch seinen Stimmzettel in die Wahlurne geworfen haben, bevor er zusammenbrach. Er verstarb im Wahllokal. Das betroffene Wahllokal schloss für mehr als eine Stunde.