Darum gehts
- Junge Superhirne begeistern die Welt
- 14-Jähriger entwickelt App zu Erkennung von Herzproblemen
- Jüngster Inhaber von Doktortitel ist erst 15
Während einige von uns gerade mal einige Elemente des Periodensystems benennen können, durchlaufen andere das Bildungssystem bereits in jungen Jahren komplett. Und das scheinbar mit Leichtigkeit. So auch Laurent Simons (15) aus Belgien.
Achtjährig machte er seine Matura und schloss innerhalb eines Jahres sein Physikstudium ab. Nun verfügt der Teenager mit einem IQ von 145 sogar über einen Doktortitel in Quantenphysik.
Der Traum vom «Supermensch»
Und Simons hat noch Pläne. Für seinen grössten Traum, «Supermenschen» zu erschaffen und den Menschen ein längeres Leben zu ermöglichen, wurde er bereits von «unglaublich wohlhabenden Investoren» kontaktiert, so Laurent. Bis er mit seinem Projekt beginnen könne, dauere es aber noch etwas.
Für das, was Simons erreichte, musste er Opfer bringen. So spricht er davon, nicht immer Zeit mit Gleichaltrigen verbracht zu haben. Und er erwähnt ein Gefühl der Vereinsamung.
Zweimal durch Fahrprüfung gerasselt
Weltweit gibt es einige sogenannte «Wunderkinder». Auch in der Schweiz. Maximilian Janisch aus Zürich gilt mit seinem IQ von über 149 definitiv als hochbegabt. Seine Mathematik-Matur machte er mit neun Jahren, jetzt hat er mit 21 Jahren seinen Doktortitel im Sack. Er beginnt in London ein Praktikum. Es gibt aber auch Bereiche, in denen er nicht unbedingt brilliert. «Ich bin zweimal durch die praktische Autoprüfung gefallen», sagte er gegenüber Blick und lachte.
Zwölfjähriger studiert Medizin
In mehreren Berichten über junge Genies taucht auch Sho Timothy Yano (35) immer wieder auf. Bereits zweijährig fing er an zu lesen, mit fünf komponierte er Musik. Mit zwölf begann er ein Medizinstudium und erhielt mit 21 Jahren sein Medizindiplom als zweitjüngster Absolvent in der Geschichte der Universität. Auch seine jüngere Schwester ist hochbegabt und Musikerin.
Siebenjährige komponiert Oper
Auch in anderen Bereichen gibt es immer wieder herausragende Talente. Die 20-jährige Britin Alma Deutscher hat in ihrem jungen Alter bereits viel erreicht. Der renommierte Musikverlag «Universal Edition» berichtet, dass sie bereits mit vier Jahren begann, eigene Stücke zu komponieren. Mit zwei spielte sie Klavier, mit drei Jahren Violine. Vier Jahre später, also siebenjährig, komponierte sie ihre erste Oper. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und gilt als musikalisches Wunderkind. Der Druck, als Wunderkind immer grossartige Leistungen zu erbringen, empfindet aber auch sie oft als belastend.
Klassenspringerin erhält Abitur mit 11
Die elfjährige Lina Heider gilt als jüngste Abiturientin Deutschlands. Gerade mal sechs Jahre dauerte ihre Schulzeit. Von der ersten Klasse sprang sie gleich in die fünfte, dann in die achte und so weiter, bis sie dieses Jahr mit 11 ihr Abi in der Hand hält. Nun überlegt sie, was sie studieren will.
Herzprobleme per App erkennen
Dass es nicht immer eine akademische Ausbildung braucht, um ein Genie zu sein, beweist Siddarth Nandyala (14). Das indisch-amerikanische Wunderkind ist bereits mit seinem jungen Alter Unternehmensgründer und CEO. Er hat weiter eine App entwickelt, die als «medizinischer Durchbruch» bezeichnet wird. Die App kann bereits nach sieben Sekunden Herzprobleme erkennen.
Erste afroamerikanische Frau im All
Eine Pionierin auf ihrem Gebiet ist auch Mae Jemison (69). Mit 20 Jahren erwarb sie einen Bachelor of Science in Chemieingenieurwesen und einen Bachelor of Arts in Afroamerikanische Studien. 1987 wurde sie als Astronautin bei der NASA angenommen. Jemison war 1992 – mit 36 Jahren – die erste afroamerikanische Frau im Weltraum. Sie betont immer wieder, wie herausfordernd es als afroamerikanische Frau in männerdominierten Bereichen ist. Sie spricht von Rassismus, Sexismus und ständigem Leistungsdruck.