Auch Energiepreise sollen runter
USA wollen Putin mit milliardenschwerem Öl-Deal zum Ukraine-Frieden bringen

Ein 20-Milliarden-Deal soll Wladimir Putin an den Verhandlungstisch locken. Mittendrin: Jared Kushner, der Schwiegersohn von Donald Trump. Die geheimen Verhandlungen um den russischen Öl-Giganten Lukoil werfen brisante Fragen auf.
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Erst im September besuchten Kushner und Witkoff Putin in Moskau.
Foto: Gavriil Grigorov

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USA planen 20-Milliarden-Deal mit Russland für Lukoil-Beteiligungen
  • Putin brachte Geschäft im September-Treffen in Moskau ins Gespräch
  • Lukoil besitzt 200 Tankstellen in den USA, seit 2025 unter Sanktionen
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Ein geplanter Mega-Deal zwischen den USA und Russland sorgt in Washington für rote Köpfe. Die US-Regierung hat Kremlchef Wladimir Putin ein heikles Angebot gemacht: Die Amerikaner wollen die Nordamerika-Beteiligungen des russischen Ölkonzerns Lukoil für rund 20 Milliarden Dollar verkaufen. Das berichtet die «New York Times». Das Ziel ist klar: Putin soll im Ukraine-Krieg einlenken, gleichzeitig sollen die weltweiten Energiepreise sinken – so erhofft man sich, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können.

Lukoil ist einer der grössten Energiekonzerne Russlands. Das Unternehmen besitzt unter anderem 200 Tankstellen in den USA. Weil der Konzern seit 2025 unter US-Sanktionen steht, versucht das US-Finanzministerium vergeblich, diese eingefrorenen Vermögenswerte loszuwerden.

Hohe Gewinne für Trump-Vertraute

Bei einem Treffen Anfang September in Moskau soll Putin den Ball selbst ins Rollen gebracht haben. Der russische Präsident soll signalisiert haben, dass ein solches Geschäft das eisige Verhältnis zum Westen verbessern könnte – trotz des Kriegs in der Ukraine.

Die Schlüsselfiguren auf US-Seite haben es in sich: Jared Kushner, Schwiegersohn von Ex-Präsident Donald Trump, und der Immobilieninvestor Steve Witkoff sassen als Unterhändler des Weissen Hauses in Moskau am Tisch. Der Deal wäre nicht nur ein Befreiungsschlag in den ewigen Verhandlungsrunden – er verspricht dem Trump-Umfeld auch satte Gewinne.

So würden unter anderem enge Vertraute der beiden US-Unterhändler profitieren, darunter auch katarische Unternehmer, die zusammen mit Kushner dessen Bauprojekte in Albanien vorantreiben.

Ein US-Regierungsinsider verrät der «New York Times»: Der Deal umfasse eine massive Vorauszahlung sowie eine Gewinnbeteiligung. Entschieden ist jedoch noch nichts, das US-Finanzministerium muss das Geschäft offiziell absegnen.

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