Darum gehts
- Rex Heuermann, «Long Island Ripper», zu dreimal lebenslanger Haft verurteilt
- Der Killer erwürgte acht Frauen und entsorgte Leichen auf Long Island
- Heuermann hatte einen «Tötungsraum» im Keller des Hauses seiner Familie
Darauf haben die Angehörigen der Opfer seit vielen Jahren gewartet: Am Mittwoch wurde der Serienkiller Rex Heuermann (62) zu dreimal lebenslanger Haft verurteilt. Eine vorzeitige Entlassung ist ausgeschlossen.
Der sogenannte «Long Island Ripper» hatte im April gestanden, in den Jahren 1993 bis 2010 acht Frauen erwürgt und ihre Leichen in abgelegenen Gegenden von Long Island östlich der Metropole New York entsorgt zu haben.
Polizei soll halbherzig ermittelt haben
Der Täter hinter der Mordserie blieb lange unerkannt. Angehörige und Unterstützer warfen den Ermittlern vor, bei der Untersuchung geschlampt zu haben, weil die Opfer als Prostituierte tätig waren. Erst 2023 verhaftete die Polizei den Architekten. Heuermann hatte jahrzehntelang ein Doppelleben geführt. Der Killer folterte und tötete seine Opfer in einem «Tötungsraum» im Keller des Hauses seiner Familie, wenn seine Frau und seine Kinder nicht zu Hause waren.
Für die Angehörigen der Ermordeten war der Prozess schier unerträglich, wie die «New York Post» berichtet. «Ich kann nicht!», schrie eine Frau, als der Staatsanwalt begann, Heuermanns monströse Verbrechen zu schildern.
Der Killer zeigte vor Gericht keine Reue. Unheimlich: Heuermann könnte für weitere Tote verantwortlich sein – insgesamt fand die Polizei elf Leichen.