Prostituierten-Killer Rex H. (62) legt Geständnis ab
Diese acht Frauen wurden vom Long Island Ripper erwürgt

Rex H. tötete über Jahre immer wieder junge Frauen. Das hat der Serienmörder am Mittwoch gestanden. Die Leichenteile der Opfer wurden teilweise an separaten Orten gefunden.
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Rex H. hat den Mord an acht Frauen zugegeben.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rex H. (62) hat acht Morde an Prostituierten in New York gestanden
  • Er würgte die Frauen und legte ihre Leichen auf Long Island ab
  • Familie will von Taten nichts mitbekommen haben
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Marian NadlerRedaktor News

Was Rex H.* (62) getan hat, ist grauenhaft: Der Serienmörder aus Gilgo Beach im US-Bundesstaat New York hat am Mittwoch gestanden, acht Prostituierte erwürgt und zerstückelt zu haben. Die Leichen legte er jeweils an abgelegenen Orten auf der Insel Long Island ab. Über das Geständnis berichteten die «New York Post» und ABC News übereinstimmend. 

Von 1993 an tötete er acht Frauen. Auf die Frage, wie er die Frauen ermordet habe, antwortete H. am Mittwoch im Gerichtssaal immer wieder mit «Erwürgen».

H. wurde 2023 verhaftet. Die Mordserie brachte ihm Spitznamen wie Long Island Killer, Long Island Ripper oder Craigslist Ripper ein. Auf dem Kleinanzeigenportal Craigslist hatte er seine Opfer, viele von ihnen Escorts oder Sexarbeiterinnen, angeworben.

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Schockierend: H. ist verheiratet und Vater zweier Kinder, seine Familie will von den Taten nichts mitbekommen haben. Seine Ex-Frau soll während der Morde verreist gewesen sein. Das ist über seine Opfer bekannt:

Melissa B.*

Melissa B. (†24) verschwand 2009. Sie arbeitete unter anderem als Escort in New York City. Freundinnen meldeten sie als vermisst.

Maureen B.*

Maureen B. (†25) verschwand 2007. Die Mutter zweier Kinder lebte in Connecticut, ihre Leiche wurde im Dezember 2010 bei Gilgo Beach gefunden.

Amber Lynn C.*

Amber Lynn C. (†27) lebte in West Babylon, knapp 28 Kilometer von Gilgo Beach entfernt, wo im Dezember 2010 ihr Leichnam entdeckt wurde. Sie arbeitete als Escort und Sexarbeiterin, um ihre Drogensucht zu finanzieren.

Sandra C.*

Sandra C. wurde von H. im Jahr 1993 getötet. Sie stammte aus Trinidad und Tobago und lebte in New York. Ihre Überreste wurden in einem Weiler auf Long Island gefunden.

Laut einem Bericht des US-amerikanischen True-Crime-Senders Oxgen True Crime fanden die Ermittler ein Haar vom Killer bei ihren Überresten. Die Staatsanwaltschaft sprach von einer Trefferwahrscheinlichkeit von 99,96 Prozent.

Valerie M.*

Valerie M. (†24) wurde im Jahr 2000 getötet. Die zerstückelte und in schwarzen Plastik gehüllte Tote wurde bei Manorville gefunden.

Jessica T.*

Jessica T. (†20) wurde 2003 umgebracht. Ihr Torso tauchte im Juli 2003 in Manorville auf, erst im März 2011 wurden weitere Leichenteile, darunter Schädel, Hände und Unterarme in der Nähe von Gilgo Beach gefunden.

Karen V.*

Die Überreste von Karen V. (†34) wurden 1996 auf Fire Island, einer weiteren Insel im US-Bundesstaat New York, entdeckt. H. hat ihre Tötung am Mittwoch ebenfalls eingeräumt, obwohl er dafür gar nicht angeklagt war.

Ein Polizeisprecher beschrieb sie als zweifache Mutter, die einen «mit Problemen belasteten Lebensstil» hatte. Das Jugendamt soll ihr die Kinder weggenommen haben, weil sie mehrfach im Gefängnis gesessen hatte.

Megan W.*

Megan W. (†22) liess am Abend ihres Todes ihre Tochter Liliana (damals 3) bei ihrer Familie zurück. Sie gehört wie Maureen B., Melissa B. und Sandra C. zu den vier Opfern, die 2010 am Gilgo Beach gefunden wurden und deshalb als «Gilgo Four» bezeichnet werden.

* Namen bekannt 

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