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Unfall am Monte Moro:Helikopter überfliegt Unglücksort

100 Personen hängen fest
Seilbahnunfall am Monte Moro – sieben Personen verletzt

Ein Seilbahnunglück ereignete sich am Dienstag am Berg Monte Moro im italienisch-schweizerischen Grenzgebiet. Sieben Personen wurden verletzt, darunter ein Kind. 100 Menschen sassen in der Höhe fest, die Rettung erfolgte unter anderem mit Helikoptern.
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Die Seilbahnstation Macugnaga steht am Dienstag still.
Foto: VIGILI DEL FUOCO

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Seilbahnunfall am Monte Moro am Dienstag, sieben Personen verletzt
  • Technischer Defekt: Bremsen mussten manuell von einem Techniker betätigt werden
  • 100 Menschen sassen fest, Seilbahn nach teurer Sanierung 2023 vorerst ausser Betrieb
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Marian NadlerRedaktor News

Sieben Menschen, darunter ein Kind, wurden verletzt und 100 Personen sassen fest: Das ist die Bilanz eines Seilbahnunfalls auf der italienischen Seite des Monte Moro an der Grenze zur Schweiz. Zu dem Vorfall kam es am Dienstagmorgen gegen 11.30 Uhr.

Betroffen war die Seilbahnstation Macugnaga in der Region Verbano-Cusio-Ossola im Piemont. Auf 2800 Metern über Meer musste die Seilbahn gestoppt werden, da sie mit erhöhter Geschwindigkeit in die Endstation fuhr, berichtete die italienische Zeitung «Corriere della Sera». Auch die darunterliegenden Skipisten wurden gesperrt.

Helikopter fliegt Unfallopfer ins Spital

«Wir waren fast angekommen, als wir sahen, dass die Kabine schneller wurde. Dann sind wir gegen den Beton geprallt und übereinander gefallen», zitierte die Zeitung eine Passagierin der Seilbahn. «Es waren ein paar Sekunden, in denen wir nicht verstanden haben, was genau passiert ist.»

«La Stampa» meldete als Ursache eine Störung im Bremssystem. Ein Techniker an Bord habe bemerkt, dass das System nicht reagierte und betätigte die Bremsen manuell. Bei den Verletzten handle es sich um sieben Passagiere und den Techniker.

Die Feuerwehr rückte an. Die Verletzten hatten Glück, dass ein Arzt und eine Krankenschwester zufällig in der Nähe waren, und Erste Hilfe leisteten. Anschliessend flog ein Rettungshelikopter die Unfallopfer ins Spital. Berichten zufolge besteht für sie keine Lebensgefahr.

Seilbahn ausser Betrieb

Feuerwehrleute und weitere Helikopter kümmern sich den Dienstag über um die Evakuierung der rund hundert Personen, die in der gestoppten Seilbahn festsassen. «Es gab ein technisches Problem. Die Seilbahn bremste bei der Einfahrt in die Station nicht ausreichend ab und prallte daher gegen die Sicherheitsbarrieren», erklärte Filippo Besozzi, Direktor von Macugnaga Trasporti e Servizi, gegenüber dem «Corriere». Grössere Schäden an der Anlage seien zunächst nicht festgestellt worden, es würden jedoch umfassende Prüfungen eingeleitet.

Eine Person sei am Arm verletzt worden, die anderen hätten «nur Schürfwunden» erlitten. Der Techniker habe eine Prellung am Rücken und stehe unter Schock.

Die 1962 erbaute Seilbahn wurde Anfang 2023 umfassend saniert. Dabei wurden unter anderem Motoren, Seilrollen und Kabinen erneuert. Die Arbeiten kosteten umgerechnet rund 1,86 Millionen Franken. Aktuell ist die Seilbahn nicht nutzbar, und es ist nicht bekannt, wann sie wieder in Betrieb genommen werden kann.

In der Region Piemont fallen aktuell grosse Mengen Schnee. Im Skigebiet Prato Nevoso lag der Schnee am Montag etwa drei Meter hoch.

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