Interpol jagte ihn
Kolumbien verhaftet mutmasslichen Schweizer Drogenboss

Vik G. soll in Spanien ein Drogen-Netzwerk geleitet haben. Nun verhaftete ihn die kolumbianische Polizei nach sechsmonatigen Ermittlungen.
1/4
Vik G.* wird beschuldigt, ein führendes Mitglied eines kriminellen Netzwerks zu sein.
Foto: Policía Nacional

Darum gehts

  • Mutmasslicher Schweizer Drogendealer in Santa Marta, Kolumbien, nach Interpol-Fahndung verhaftet
  • G. soll falsche Identitäten genutzt haben und für Drogenlabors in Spanien zuständig gewesen sein
  • Nach sechsmonatiger Ermittlung kam die kolumbianische Polizei zum Fahndungserfolg
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
RMS_Portrait_AUTOR_1108.JPG
Gabriel KnupferRedaktor News

Ein von Interpol gesuchter mutmasslicher Schweizer Drogendealer wurde im kolumbianischen Santa Marta dingfest gemacht. Vik G.* wird beschuldigt, ein führendes Mitglied eines kriminellen Netzwerks zu sein, berichtet die spanische Zeitung «El Tiempo».

Spanien hatte G. wegen Drogenhandels und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung bei Interpol zur Fahndung ausgeschrieben. Er soll in seiner Organisation für die Logistik und die Einrichtung von Drogenlabors in der spanischen Provinz Valencia zuständig gewesen sein. In den Labors wurde Kokain und Cannabis verarbeitet.

Sechsmonatige Ermittlungen in Kolumbien

Der Schweizer Staatsbürger soll mehrere Identitäten und gefälschte Dokumente genutzt haben. In Kolumbien gab er sich demnach als Albaner namens Xhuti Zuluaga Arsen aus.

Laut dem Direktor der kolumbianischen Polizei wurde G. nach sechsmonatigen Ermittlungen verhaftet. «Wir haben festgestellt, dass der Verdächtige Anführer eines transnationalen kriminellen Netzwerks ist, das sich dem Drogenhandel nach Europa widmet.» Kolumbien prüft nun die Auslieferung nach Spanien.

* Name bekannt 

Heiss diskutiert
    Meistgelesen