In Epstein-Skandal verwickelt
Norwegens Ex-Regierungschef langfristig in Klinik

Der ehemalige norwegische Ministerpräsident Thorbjorn Jagland (75) ist aufgrund von Belastung in eine Klinik eingeliefert worden. Dort wird er langfristig medizinisch betreut. Jagland wird wegen seiner Kontakte zu Jeffrey Epstein der Korruption verdächtigt.
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Der ehemalige norwegische Ministerpräsident Thorbjorn Jagland ist aufgrund von Belastung in eine Klinik eingeliefert worden.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thorbjorn Jagland (75) wegen Suizidgefahr in norwegische Klinik eingeliefert
  • Ermittlungen wegen schwerer Korruption und Verbindungen zu Jeffrey Epstein
  • Europarat hob vor zwei Wochen Jaglands Immunität auf
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Mattia JutzelerRedaktor News

Er ist eine der prominentesten Persönlichkeiten, die in den Skandal rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) involviert sind. Jetzt wird der Druck für Thorbjorn Jagland (75) scheinbar zu gross. Der ehemalige norwegische Ministerpräsident ist nach Angaben seines Anwalts in eine Klinik eingeliefert worden. Das berichten mehrere norwegische Medien übereinstimmend.

Jagland werde langfristig medizinisch betreut, heisst es weiter. In Norwegen wird gegen den früheren Spitzenpolitiker wegen Verdachts auf schwere Korruption ermittelt. Während seiner Zeit im Europarat soll Jagland in Epsteins Apartments in Paris und New York übernachtet und Ferien in dessen Anwesen in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida gemacht haben. 

Immunität aufgehoben

Vor diesem Hintergrund hatte der Europarat vor knapp zwei Wochen auf Wunsch von Norwegen die Immunität Jaglands aufgehoben. Kurze Zeit später durchsuchten norwegische Beamte seine Wohnung in der Hauptstadt Oslo. Jaglands Anwalt teilte damals mit, sein Mandant kooperiere mit den zuständigen Ermittlungsbehörden. Er gehe aber nicht davon aus, dass Umstände vorliegen würden, die zu einer Strafverfolgung führen würden.

Die norwegische Zeitung «iNyheter» glaubt, genauere Informationen zum Gesundheitszustand von Jagland zu haben. Der Anwalt des Ex-Regierungschefs habe der Zeitung mitgeteilt, Jagland sei aufgrund von Suizidgefahr in eine Klinik eingeliefert worden. Dies wurde bislang allerdings von keinem weiteren Medium aufgegriffen oder bestätigt.

Hier findest du Hilfe

Beobachtest du eine Suchttendenz bei dir oder Angehörigen? Die folgenden Stellen bieten Hilfe:

Beratungstelefon der Dargebotenen Hand
Telefon 143 oder www.143.ch

Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche)
Telefon 147 oder www.147.ch

Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK), Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen
Telefon +41 61 325 51 00 oder www.upk.ch

Radix – Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte
www.spielsucht-radix.ch

Zürcher Institut für klinische Sexologie & Sexualtherapie
www.ziss.ch

Sucht Schweiz
www.suchtschweiz.ch

Zistig.ch
www.zistig.ch

Oder wende dich an die nächste Psychiatrische Klinik für Jugendliche oder Erwachsene.

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Telefon 143 oder www.143.ch

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Radix – Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte
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Zürcher Institut für klinische Sexologie & Sexualtherapie
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