Horrormeldung aus Italien: Eine 30-jährige Frau wurde mehrere Tage in einem besetzten Haus in dem römischen Stadtteil Tor Cervara eingesperrt und tagelang vergewaltigt. Die Frau soll zudem mit dem Tod bedroht worden sein, berichten italienische Medien.
Die Qualen der Frau begannen laut den Berichten am 19. Mai. Sie war zunächst mit einem Bekannten in einem Restaurant essen. Nachdem sie ihn gefragt hatte, ob er ihr beim Kauf von Haschisch helfen könne, soll er sie zu Fuss zu einem anderen Ort geführt haben. Dort wurde sie nach bisherigen Erkenntnissen in einen Lieferwagen gedrängt und in das Gebäude gebracht.
Sie verabreichten ihr Drogen
In dem Haus in der Via Cesare Tallone wurde die Kolumbianerin nach eigenen Angaben drei Tage lang festgehalten und unter anderem unter Drogeneinfluss mehrfach missbraucht. Erst am 22. Mai gelang ihr die Flucht. Ein Autofahrer bemerkte die verzweifelte Frau und half ihr. Im Spital bestätigten Ärzte laut Polizei die Spuren der Gewalt.
Die Polizei leitete daraufhin sofort Ermittlungen ein. Fünf Männer wurden inzwischen wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, die eingeschränkte Verteidigungsfähigkeit des Opfers ausgenutzt zu haben. Zudem wurden elf weitere Personen ohne gültige Aufenthaltspapiere in ein Abschiebezentrum gebracht.