Hydraulikprobleme
Notfallcode 7700 – Swiss-Flug LX2142 kreiste über Valencia

Am Freitagnachmittag kreiste ein Swiss-Flieger mit der Nummer LX2142 von Zürich nach Valencia mehrfach über dem Flughafen Valencia. Der Flieger setzte den Notfallcode 7700 ab. Mit deutlicher Verspätung landete der Flieger schliesslich.
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Der Swiss-Flieger zog über dem Flughafen Valencia mehrfach Kreise. Er hatte den Notfallcode 7700 abgesetzt.
Foto: Flightradar24
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Daten von der Tracking-Plattform «Flightradar24» zeigten, wie ein Airbus A320-214 der Swiss mit der Nummer LX2142 von Zürich nach Valencia am Freitagnachmittag kurz nach 15 Uhr vor der Küste Spaniens seine Flugbahn veränderte und anschliessend mehrfach Schleifen über den Zielflughafen Valencia flog. Der Flieger setzte dabei den Notfallcode 7700 ab – den internationalen Transpondercode für einen allgemeinen Notfall in der Luftfahrt. Der Flieger landete schliesslich, statt geplant um 14.10 Uhr, um 15.46 Uhr auf dem Flughafen Valencia.

Die Fluggesellschaft Swiss bestätigte den Vorfall gegenüber Blick. Noch liegen keine weiteren Informationen zur Art des Vorfalls vor, erklärte Mediensprecherin Nicole Meier. 

Fehlermeldung bei Hydrauliksystem aufgetreten

Am frühen Abend teilt Swiss-Mediensprecherin Meier gegenüber Blick mit, dass auf dem Flug eine Fehlermeldung von einem der drei Hydrauliksysteme aufgetreten sei. «Dieses System ist unter anderem für das Fahrwerk zuständig. Die Crew hat deshalb entschieden, den Transpondercode 7700 einzustellen und am Flughafen von Valencia einen tiefen Überflug vorzunehmen», führt die Mediensprecherin aus.

«Mit diesem Vorgehen konnte vom Boden aus visuell sichergestellt werden, dass das Fahrwerk für die Landung korrekt eingerastet ist», erklärt sie. Sie betont, dass der Transpondercode 7700 nicht mit einer unmittelbaren Gefahr gleichzusetzen sei. Dieser werde verwendet, damit die Flugsicherung das betreffende Flugzeug prioritär behandeln könne. 

«Die Cockpitcrew hat das Flugzeug inzwischen sicher in Valencia gelandet. An Bord dieses Fluges befanden sich 173 Passagiere», so Meier weiter. Passagiere, die ihren Weiter- oder Rückflug nicht wie geplant antreten können, werden auf andere Verbindungen umgebucht. «Dies mit dem Ziel, dass sie so schnell wie möglich ihre Reise fortsetzen und an ihr Ziel gelangen können. Wir verstehen, dass eine solche Situation für unsere Gäste unangenehm und mit Unsicherheiten verbunden sein kann und bedauern dies», betont Meier. Für Crew und Passagiere habe keine Gefahr bestanden. Die HB-IJQ wird nun von Spezialisten vor Ort eingehend untersucht.

+++Update folgt+++

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