«Es ging nicht weiter»
Karl Egloff muss Everest-Rekordjagd schon wieder abbrechen

Karl Egloff musste seinen Rekordversuch am Mount Everest abbrechen. Auf 7903 Metern brach er die Jagd nach dem Rekord ab. Nach 20 Stunden kehrten Egloff und sein Partner sicher ins Basislager zurück.
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Karl Egloff musste Aufstieg zum Mount Everest abbrechen.
Foto: Karl Egloff

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Karl Egloff startet Everest-Aufstieg ohne Sauerstoff am Dienstagabend
  • Bergsteiger will Geschwindigkeitsrekord für Everest-Besteigung brechen
  • Mount Everest: 8848 Meter Höhe, Ziel von Egloffs Rekordversuch
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Janine EnderliRedaktorin News

Er versuchte ohne Sauerstoff, so schnell wie möglich den Mount Everest zu bezwingen: der schweizerisch-ecuadorianische Bergsteiger Karl Egloff (45). Am Dienstagabend verliess er das Basecamp Richtung Gipfel. 

Am Mittwochnachmittag meldet sich sein Team mit einem Update: Karl Egloff musste seinen Rekordversuch abbrechen. Der 45-Jährige kehrte auf 7903 Meter um und traf sicher im Basislager ein, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Egloff war am 26. Mai um 16 Uhr Ortszeit gemeinsam mit seinem langjährigen Trainingspartner Nicolas Miranda vom Basislager auf 5346 Metern gestartet. Ziel war es, den Weg auf den mit 8848 Meter über Meer höchsten Berg der Welt und wieder zurück ohne Flaschensauerstoff in unter 24 Stunden zu bewältigen. 

«Es ging nicht mehr weiter»

Die ersten Stunden verliefen ohne Probleme, Karl fühlte sich fit und alles lief nach Plan. Doch bei 7903 Meter und nach 13 Stunden und 41 Minuten ging es nicht mehr weiter. Karls Partner Nicolas Miranda ging es nicht gut, weshalb die beiden beschlossen, umzukehren. Nach 24,23 Kilometer und 20 Stunden und 45 Minuten trafen sie im Basislager ein.

«So ist es am Berg. Es müssen 1000 Sachen passen, damit so ein Unterfangen gelingt. Für uns ist die Gesundheit wichtiger. Natürlich bin ich traurig, aber das ist Teil des Sports», sagt Karl Egloff.

Nächste Pläne stehen an

Der Versuch war von einer mehrjährigen Vorbereitung und 45 Tagen Akklimatisierung in Nepal geprägt. Egloff investierte in dieser Saison auch über 220 Stunden Training in einem Höhenzelt, womit er die Bedingungen auf der Höhe des Basislagers simulierte. Das übergeordnete Projekt geht weiter. Im Oktober sollen die Besteigung der Carstensz Pyramide in Ozeanien und im Dezember des Mount Vinson in der Antarktis folgen. Egloffs Ziel, als erster Mensch alle Seven Summits ohne Flaschensauerstoff in Rekordzeit zu besteigen, bleibt bestehen.

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