Ermittler prüfen Verbindung zum IS
Sprengsätze vor Haus von New Yorks Bürgermeister gefunden

Zwei improvisierte Sprengsätze wurden am Rande einer Anti-Islam-Demo vor dem Haus des NYC-Bürgermeisters entdeckt. Zwei Verdächtige befinden sich in Gewahrsam. Die Ermittlungen laufen. Eine mögliche IS-Verbindung wird untersucht.
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Sprengsatzfund vor dem Haus des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani (34).
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sprengsatz bei Anti-Islam-Demo in Manhattan nahe Gracie Mansion entdeckt
  • Polizei untersucht mögliche IS-Verbindung, Sprengsätze nicht explodiert
  • Zwei Festnahmen, Ermittlungen mit FBI und Bundesstaatsanwaltschaft.
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Am Samstag fand an der Upper East Side in New York eine Demonstration unter dem Titel «Stoppt die islamische Übernahme von New York City» statt. Parallel zur eher spärlich besuchten Veranstaltung fand eine lautstarke Gegendemonstration statt. 

In der Nähe der Gracie Mansion, dem Wohnsitz des Bürgermeisters Zohran Mamdani (34), kam es zu einem heiklen Zwischenfall. Laut Nachrichtenagentur AP wurde mit Sprengsätzen geworfen, welche allerdings nicht explodierten. Laut Aussage einer Polizeikommissarin hätte es ansonsten zu Schwerverletzten oder gar zu Toten kommen können. 

Täter von ISIS-Terror inspiriert?

Zwei verdächtige Personen wurden daraufhin festgenommen. Sie wurden noch nicht angeklagt. Neben den Sprengsätzen, welche mit Schrauben und Muttern gefüllt waren, fanden Ermittler am selben Abend noch einen verdächtigen Gegenstand in einem Fahrzeug an der East End Avenue. Daraufhin mussten mehrere Strassen gesperrt und naheliegende Gebäude evakuiert werden. Erst nachdem die Polizei gegen 19 Uhr das Fahrzeug mithilfe eines Trucks abschleppte, wurden die Strassen wieder freigegeben. 

Die Polizei ermittelt derzeit gemeinsam mit der Bundesstaatsanwaltschaft und dem FBI. Ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt ist die sogenannte Joint Terrorism Task Force: Eine Experten-Einsatzgruppe für Terroranschläge. Wie die Polizeikommissarin bestätigte, wird derzeit eine Verbindung zur Terrororganisation IS untersucht.

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