Darum gehts
- Ein WLAN-Name löste auf Wizz-Air-Flug W9530 einen Sicherheitsalarm aus
- Ein Kind änderte den Hotspot-Namen auf das Wort «Terrorist»
- Dutzende Polizisten und Kampfflugzeuge reagierten auf den Fehlalarm
Panik im Flugzeug! Was als harmloser Handy-Scherz gedacht war, hätte auf dem Wizz-Air-Flug W9530 von London nach Tel Aviv beinahe für einen internationalen Sicherheitsalarm gesorgt. Auslöser war ein WLAN-Name auf einem Smartphone, wie von Bild berichtet. Der Name enthielt das arabische Wort für «Terrorist».
Ein Passagier wollte sein Handy mit dem Bordnetz verbinden und stiess auf den alarmierenden Hotspot-Zugang. Sofort wuchs an Bord die Angst vor einem Anschlag. Die Crew informierte den Zielflughafen Ben Gurion, der umgehend reagierte: Kampfflugzeuge stiegen auf, um den Airbus über dem Mittelmeer zu begleiten.
Angst über dem Mittelmeer
Nach der Landung warteten bereits Dutzende Polizisten und Sicherheitskräfte, die Passagiere und Gepäck kontrollierten. Spürhunde durchsuchten das Flugzeug gründlich. Doch die vermeintliche Gefahr entpuppte sich als Kinderstreich: Ein minderjähriger Passagier hatte kurz vor dem Start den WLAN-Namen auf dem Handy seiner Eltern geändert, auf jenes arabische Wort für «Terrorist».
Die Behörden bestätigten später, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Ein Sprecher von Wizz Air erklärte, dass niemand verletzt worden und der Flug sicher gelandet sei. Dennoch könnte der Scherz teuer werden: Es wird geprüft, ob die Eltern sich an den Kosten für den aufwendigen Militäreinsatz beteiligen müssen.