Kouri Richins in allen Punkten schuldig gesprochen
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Ehemann ermordet:Kouri Richins in allen Punkten schuldig gesprochen

Ehemann mit Fentanyl vergiftet
Kinderbuchautorin muss lebenslänglich hinter Gitter

Lebenslange Haft für Kouri Richins in Utah! Die dreifache Mutter hatte ihren Mann 2022 vergiftet – und veröffentlichte anschliessend ein Kinderbuch über Trauerbewältigung.
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Kouri Richins versetzte einen Moscow Mule mit Fentanyl, um ihren Ehemann zu töten.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kouri Richins (35) aus Utah ermordete ihren Mann mit Fentanyl
  • Nach dem Mord veröffentlichte sie ein Kinderbuch über Trauerbewältigung
  • Richins erhält lebenslänglich, drei Waisen leben bei der Schwester des Opfers
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Gabriel KnupferRedaktor News

Dieser Mordfall im US-Bundesstaat Utah schlug hohe Wellen: Die dreifache Mutter Kouri Richins (35) ermordete ihren Mann, um mit ihrem Liebhaber durchzubrennen. Nun verkündete der Richter das Strafmass: Lebenslänglich ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung!

Der Schuldspruch war bereits im März erfolgt. Die Geschworenen waren sich sicher, dass Richins den Vater ihrer drei Söhne (9, 11 und 13) mit Fentanyl vergiftete. Eric Richins (†39) starb im März 2022, nachdem er einen mit der tödlichen Droge versetzten Moscow Mule getrunken hatte.

Buch über Trauerbewältigung veröffentlicht

Laut Anklage hatte Kouri bereits wenige Wochen vor dem Mord versucht, ihren Mann mit einem Fentanyl-Sandwich zu vergiften. Ausserdem hatte sie mehrfach heimlich Lebensversicherungen auf seinen Namen abgeschlossen.

Besonders schockierend: Kurz nach dem Tod ihres Mannes hatte Richins ein Kinderbuch zum Thema Trauerbewältigung veröffentlicht. Vor der Strafverkündigung am Mittwoch forderten Erics Familie und die eigenen Kinder, dass Kouri nie mehr freikommen dürfe, wie die «NY Post» berichtet.

«Ich habe Angst, dass sie hinter mir und meinen Brüdern her sein wird», wurde ihr ältester Sohn in einer vor Gericht verlesenen Stellungnahme zitiert. Dazu wird es nun nicht kommen. Die drei Kinder leben inzwischen bei der Schwester des Opfers.

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