Darum gehts
- Dutzende Schüsse fielen nahe dem Weissen Haus am Samstag in Washington
- Zwei Personen wurden vom Secret Service nach einem Zwischenfall angeschossen
- Die Nervosität ist hoch nach jüngstem Attentatsversuch im April
Angst im Weissen Haus: Am Samstag fielen in der Nähe der Präsidentenresidenz dutzende Schüsse. Mitarbeiter des US-Geheimdienstes riegelten das Gebäude ab.
Die auf dem Nordrasen anwesenden Pressevertreter wurden eilig in den Presseraum des Weissen Hauses gebracht, berichtet der Sender CNN. Die Abriegelung wurde kurz darauf wieder aufgehoben.
Zwei Personen angeschossen
Ein Verdächtiger sei auf der Strasse direkt beim Weissen Haus nach einem Zwischenfall mit dem Secret Service erschossen worden, hiess es später in US-Medien. Die Beamten hätten auf eine Meldung reagiert, wonach jemand eine Waffe abfeuerte. Dabei sei auch eine unbeteiligte Person im Kreuzfeuer getroffen und verletzt worden.
ABC-Korrespondentin Selina Wang (33) veröffentlichte auf X ein Video, das den Moment der Schüsse zeigt. Im Video geht die Journalistin während einer Aufnahme in Deckung.
Nach den Schüssen waren Secret-Service-Agenten mit Gewehren auf dem Rasen vor dem Haus unterwegs. Laut FBI-Chef Kash Patel (46) versuchen das FBI und der Secret Service die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären.
Nach dem jüngsten Attentatsversuch gegen US-Präsident Donald Trump (79) im April ist die Nervosität hoch. Dieses Mal scheint für den Präsidenten aber keine direkte Gefahr bestanden zu haben.