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Aufnahmen zeigen Ausmass:Busunglück auf der A96 in Richtung München

Zwei Tote, mehrere Menschen verletzt
Reisebus kippt auf Autobahn nahe München

Nachdem am Sonntag ein Bus auf einer deutschen Autobahn gekippt ist, sind zwei Menschen gestorben. Mehrere weitere sind verletzt. Die Ursache des Unfalls ist bisher nicht klar.

Drama in Deutschland: Am Sonntagmorgen ist ein Reisebus im Ostallgäu gekippt. Er war von Mailand über Zürich Richtung München auf der Autobahn A96 unterwegs, als es nahe Buchloe zum Unfall kam. Die Stadt liegt rund 70 Kilometer westlich von München. Offenbar war das Oktoberfest Ziel der Reise.

Mehrere deutsche Medien berichteten unter Berufung auf einen Polizeisprecher, dass bei dem Unfall zwei Passagiere verstorben sind und mehrere weitere verletzt wurden. Die Bayerische Polizei bestätigte in einer Medienmitteilung die beiden Todesfälle und berichtet über acht Schwerverletzte und zahlreiche leichtere Verletzungen.

Laut Angaben von T-online befand sich eine rund 50-köpfige philippinische Reisegruppe an Bord des Busses. Wie «Bild» berichtet, war eines der Todesopfer 58 Jahre alt, die zweite verstorbene Person konnte zunächst nicht identifiziert werden. Die beiden italienischen Busfahrer blieben weitgehend unverletzt.

Busunglück auch in der Schweiz

Der Bus kippte gegen 6 Uhr morgens, als er ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn abkam und in einer Mulde neben der Autobahn landete. Die Polizei geht bislang davon aus, dass keine weiteren Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren. Der Einsatz und die Aufräumarbeiten dauerten am Sonntag über Stunden an.

Die Ursache für den Unfall ist noch unklar. Inzwischen wurde ein Gutachter eingeschaltet. Gegen einen Fahrer (40) des verunglückten Reisebusses wurde mittlerweile ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet, wie «Bild» berichtet.

Erst kürzlich kippte ein niederländischer Reisebus im Engadin. Dabei starben fünf Menschen, viele weitere wurden verletzt. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich 45 Personen an Bord des Cars. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat ein Verfahren gegen den Chauffeur des Busses eröffnet.

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