Darum gehts
- Donald Trump und Taylor Swift konkurrieren am US-Nationalfeiertag um Aufmerksamkeit
- Swift heiratet Travis Kelce im Geheimen, Trump flutet mit Memes und Reden
- Alte Fehde zwischen Trump und Swift flammt erneut auf
Ausgerechnet am amerikanischen Nationalfeiertag lieferten sich Donald Trump (80) und Taylor Swift (36) ein ungewöhnliches Duell um die öffentliche Aufmerksamkeit. Der US-Präsident setzte auf maximale Präsenz, die Sängerin auf maximale Diskretion.
Als sich Swift und NFL-Star Travis Kelce (36) das Ja-Wort gegeben hatten, reagierte das Weisse Haus sofort. Über den offiziellen X-Account wurde das Swift-Kelce-Hochzeitsmotiv mit der Aufschrift «JUST&T MARRIED!» durch den Satz «Trump is your President» ersetzt.
Bereits zuvor hatte das Weisse Haus ein weiteres Meme im Stil von Swifts «Eras Tour» veröffentlicht – ein neuer Seitenhieb im seit Jahren schwelenden Konflikt zwischen Trump und der Pop-Ikone.
Unsichtbar – und doch das Thema
Swift entschied sich für den gegenteiligen Weg. Bei ihrer Hochzeit galt ein striktes Handyverbot, offizielle Fotos erschienen zunächst keine. Weder sie noch Kelce äusserten sich öffentlich – was für ein Paar dieser Grössenordnung ungewöhnlich ist.
Trump flutet das Netz mit Fotos, Videos und viel Patriotismus, er hielt zwei grosse Reden – von Swifts Hochzeit gibts noch immer kein einziges Föteli, geschweige ein Wort des Brautpaars. Und irgendwie stahlen sie Trump die Show.
Alte Rivalität
Die Rivalität zwischen Trump und Swift reicht mehrere Jahre zurück. Nachdem Swift 2024 erneut die Demokraten unterstützt hatte, schrieb Trump auf Truth Social in Grossbuchstaben: «I HATE TAYLOR SWIFT!» Er hasse sie.
Die jüngsten Posts des Weissen Hauses zeigen, dass sich daran offenbar wenig geändert hat. Nun machte sie ihm seine Jubelfeiern zum 250. Geburtstag der USA streitig.
«Sofortige Evakuierung»
Und dann machte das Wetter Trumps grossen Feiertagsplänen in der US-Hauptstadt Washington D.C. einen Strich durch die Rechnung. Am frühen Abend wurde die «sofortige Evakuierung» des Festgeländes angeordnet. Der Grund: die Hitzewelle und drohende Gewitterstürme.
«Aufgrund sich nähernder schwerer Stürme bitten wir alle Gäste», lautete eine Erklärung der Organisatoren, «das Veranstaltungsgelände zu verlassen und vorübergehend in einem nahegelegenen Gebäude Schutz zu suchen.»
Etwas mehr als eine Stunde nach der Wetterwarnung wurde Entwarnung gegeben, die Festivitäten kamen wieder in Gang. Trumps grosse Festtagsrede soll um um 23 Uhr Ortszeit (5 Uhr MESZ) am Lincoln Memorial stattfinden, eine Stunde später als ursprünglich geplant.