Bergführer greift Wanderer in 3000 Metern Höhe an
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Nach dem Servus eskalierts:Bergführer attackiert Wanderer in 3000 Metern Höhe

Das sagt der Bergführer zum Grossglockner-Ausraster
«Da trafen sich zwei, die ego-infiziert sind»

Ein Streit am Grossglockner eskalierte: Ein steirischer Bergführer gerät auf 3000 Metern Höhe mit einem polnischen Ehepaar aneinander. Ein Video der Szene wurde über 2,7 Millionen Mal geklickt. Nun packt der Österreicher aus.
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Hier stürmt der Bergführer auf den Polen zu.
Foto: Screenshot

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Streit auf dem Grossglockner eskaliert: Bergführer greift polnisches Ehepaar an
  • Video zeigt 2,7 Mio Aufrufe, Bergführer verliert Job nach Vorfall
  • Handgemenge ereignete sich am Mürztalersteig in 3000 Metern Höhe
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Janine EnderliRedaktorin News

Gerangel, Beschimpfungen, Gefahr: Ein erbitterter Streit auf dem Grossglockner in Österreich sorgte am Wochenende für Schlagzeilen. Ein Video zeigte einen hitzigen Disput zwischen einem steirischen Bergführer und einem polnischen Ehepaar. Es wurde auf Instagram bereits über 2,7 Millionen Mal angeklickt.

Das Wortgefecht ereignete sich beim Mürztalersteig, einer gefährlichen Stelle beim Abstieg, und mündete schliesslich in einem handfesten Gerangel. Der Bergführer drängte sich an der Polin vorbei, was ihrem Ehemann gar nicht passte. Die beiden Männer beleidigten sich anschliessend gegenseitig. Der Bergführer sagte dem Polen «Halts Maul!» und stürmte anschliessend gar auf ihn zu.

«Das Video ist unvorteilhaft für mich»

Nun hat sich der Bergführer zu dem Handgemenge geäussert. Im Gespräch mit der «Kleinen Zeitung» sagt er: «Man muss nichts schönreden, das kann man auch nicht. Das Video ist unvorteilhaft für mich.» Er räumt ein, dass die Eskalation unschön war, sieht sich jedoch nicht allein in der Verantwortung: «Da trafen sich zwei, die ego-infiziert sind. Aber wen interessiert die Vorgeschichte, wie es zu dieser Szene kam?»

Laut seiner Darstellung trafen sich die Gruppen bereits zuvor. Der polnische Alpinist, der den Vorfall filmte, widerspricht jedoch. Er behauptet, es habe vorher keinen Kontakt gegeben. «Wir waren alle im gleichen Gebiet unterwegs, aber erst am Gipfel trafen sich unsere Gruppen», erklärte er in einer schriftlichen Stellungnahme an die «Kleine Zeitung».

Steirer ist kein Bergführer mehr

Die Konsequenzen für den steirischen Bergführer sind bereits spürbar: Der Kalser Berg- und Skiführerverein, der ihm den Auftrag vermittelt hatte, beendete die Zusammenarbeit. 

Zudem ist der Mann nicht mehr als Bergführer tätig. «Das war nur ein kleiner Teil, eine Nebenbeschäftigung. Wenn eine Tür sich schliesst, tut sich eine andere auf», sagte er der Tageszeitung. 

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