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Ceuta in Alarmbereitschaft
Neuer Aufruf zur Masseneinreise kursiert im Netz

Steht die spanische Exklave Ceuta vor einer neuen Krise? Accounts in den sozialen Medien rufen am 15. August zu einem neuen Massenansturm auf. Die Stadt nimmt den Aufruf sehr ernst.
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Solche Posts kursieren in den sozialen Medien.
Foto: Screenshot Instagram

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Aufruf zur Masseneinreise nach Ceuta und Melilla am 15. August in den sozialen Medien
  • Social-Media-Accounts mit bis zu 400'000 Followern verbreiten die Botschaft
  • Möglicher Startpunkt der Aktion: marokkanische Stadt Fnideq, sieben Kilometer von Ceuta entfernt
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Marian NadlerRedaktor News

Kommt es am 15. August zu einem neuen Sturm auf Ceuta? Wie die italienische Zeitung «La Repubblica» am Dienstag berichtet, kursiert in den sozialen Medien ein neuer Aufruf zur Masseneinreise in die spanische Exklave. Wer hinter dem Aufruf steckt, ist noch unklar.

Ein Sprecher der autonomen Stadt bestätigte «La Repubblica», dass die Behörden Kenntnis von dem neuen Aufruf haben. Zahlreiche Social-Media-Konten rufen Menschen demnach dazu auf, am 15. August die Grenze in Ceuta und auch an der zweiten Exklave Melilla zu überqueren.

Marokkanische Stadt als Sammelpunkt

Der Aufruf wurde unter anderem auf Facebook, Instagram, Tiktok und Whatsapp geteilt. Einige der Accounts sollen bis zu 400'000 Follower haben. «Wir als Stadtverwaltung von Ceuta haben die Nationalpolizei und die Guardia Civil über diese Accounts informiert, damit sie im Falle eines ähnlichen Vorfalls in Alarmbereitschaft sind. Wir hoffen natürlich nicht, dass es dazu kommt, aber die Lage in Ceuta bleibt sehr angespannt», so der Stadtsprecher.

Laut ihm sollen sich weiterhin Tausende illegal Eingereiste in den Stadtvierteln und auf den Strassen herumtreiben. Die spanische Regierung und die EU hatten zuletzt mitgeteilt, dass alle beim Sturm auf die Stadt eingereisten Personen wieder nach Marokko zurückgekehrt seien. «Wir appellieren nachdrücklich an die Zentralregierung, Ressourcen und Personal zur Sicherung der Stadt bereitzustellen.» Startpunkt des neuen Ansturms könnte die marokkanische Stadt Fnideq, sieben Kilometer von der Grenze zum spanischen Territorium entfernt, sein. 

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