Böen bis zu 324 km/h – Notstand ausgerufen
Supertaifun Bavi steuert auf US-Aussengebiete im Pazifik zu

Guam und die Nördlichen Marianen im Pazifik bereiten sich auf die Ankunft von Supertaifun «Bavi» vor. Der gefährliche Sturm erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 324 km/h. Die US-Aussengebiete haben den Notstand ausgerufen und Feiern zum Unabhängigkeitstag abgesagt.
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Supertaifun «Bavi» steuert mit bis zu 324 km/h auf Guam und die Nördlichen Marianen im Pazifik zu.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Supertaifun «Bavi» zieht mit 269 km/h über den Pazifik
  • Iin Guam und den Nördlichen Marianen Notstand ausgerufen, Schutzräume öffnen am Sonntag
  • 210'000 Menschen betroffen, Winde könnten bis Ankunft am Montag 278 km/h erreichen
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Aktuell zieht der gefährliche Supertaifun «Bavi» über den Pazifik. Derzeit bewegt sich der Sturm westwärts mit anhaltenden Winden von 269 km/h und Böen von 324 km/h, teilte das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) in einem Update am Samstagabend mit. Die Menschen auf Guam und den Nördlichen Marianen im Pazifik wappnen sich nun auf die Ankunft des Supertaifuns.

In beiden US-Aussengebieten wurde am Samstag der Notstand ausgerufen. Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA wurden wegen der Notfall-Vorbereitungen abgesagt, berichtet der Sender NDTV. Das Auge des Sturms wird laut JTWC-Vorhersage am Montag sehr nahe an der kleinen Insel Rota zwischen Guam und Saipan, der Hauptinsel der Nördlichen Marianen, vorbeiziehen. Dabei könnten sich die Winde laut Prognose sogar auf 278 km/h verstärken.

Bereits der zweite Supertaifun in diesem Jahr

Der Gouverneur von Guam hat erklärt, dass am Sonntag Schutzräume für die Bevölkerung geöffnet werden. Die Bewohner werden aufgefordert, genug Lebensmittel und Wasser für sieben Tage pro Familienmitglied mitzunehmen, darüber hinaus Medikamente, Bettzeug und Hygieneartikel. Haustiere sind nicht erlaubt.

Insgesamt wohnen etwa 210'000 Menschen in den beiden US-Gebieten. Es ist bereits der zweite Supertaifun in diesem Jahr. Im April wütete der Supertaifun «Sinlaku» in der Region. Zehntausende Menschen verloren den Zugang zu Strom, Bäume wurden entwurzelt, Gebäude zerstört. Das Frachtschiff MV Mariana erlitt im Sturm damals einen Maschinenausfall und kenterte. Ein Besatzungsmitglied wurde tot geborgen, fünf vermisste Besatzungsmitglieder wurden für tot erklärt.

Die Weltmeere erlebten den heissesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen und könnten in den kommenden Monaten neue Höchstwerte erreichen, teilte der Copernicus Marine Service der EU am Mittwoch mit. Die Erwärmung der Ozeane begünstigt dabei die Intensivierung tropischer Stürme.

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