Darum gehts
- Das EU-Parlament hat am Donnerstag Zölle auf US-Industriegüter ausgesetzt
- Bedingung: USA erhebt maximal 15 % Zoll auf EU-Produkte
- Der Deal wurde im August 2025 zwischen Trump und von der Leyen geschlossen
Das Europäische Parlament kommt in der Handelspolitik mit den USA einen Schritt weiter. Die Abgeordneten haben am Donnerstag in Brüssel den Weg für die Umsetzung des EU-US-Deals geebnet.
Konkret stimmten sie dafür, europäische Zölle auf US-Industriegüter vorübergehend auszusetzen – knüpften daran jedoch klare Bedingungen. Zollfreiheit werde nur akzeptiert, wenn europäische Produkte von einem 50-Prozent-Zoll auf Aluminium- und Stahlprodukte ausgenommen werden.
Industriezölle gestrichen
Die Abschaffung der Industriezölle ist Teil des Deals, der US-Präsident Donald Trump (79) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (67) im vergangenen August geschlossen haben. Die USA stimmten zu, auf die meisten EU-Produkte maximal einen 15-prozentigen Zoll zu erheben.
Im Januar hatten die Parlamentarier ihre Arbeit auf Eis gelegt – wegen der Drohungen von Donald Trump in Richtung Grönland. Mittlerweile haben sich die Wogen offenbar ein wenig geglättet – nun geht der Entwurf in die Verhandlungen mit den EU-Staaten.