An der Uno-Generalversammlung
Zoff zwischen Mamdani und Netanyahu geht in die nächste Runde

Nach heftigen Vorwürfen gegen Benjamin Netanyahu attackiert der israelische Premier den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani. Dieser fordert schon länger die Durchsetzung eines internationalen Haftbefehls gegen Netanyahu.
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Benjamin Netanyahu giftete am Dienstag gegen den New Yorker Bürgermeister zurück.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Netanyahu attackiert New Yorks Bürgermeister Mamdani nach «Kriegsverbrecher»-Vorwurf öffentlich
  • Mamdani nennt Netanyahu «Drahtzieher eines schrecklichen Völkermords» an Palästinensern
  • Internationaler Haftbefehl gegen Netanyahu vom Internationalen Strafgerichtshof ausgestellt
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Marian NadlerRedaktor News

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (76) hat den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani (34) mit scharfen Worten angegriffen. Zuvor hatte Mamdani Netanyahu als «Kriegsverbrecher» bezeichnet.

«Schämen Sie sich, Herr Mandani. Schämen Sie sich, dass Sie die Hamas unterstützen», sagte Netanyahu in einem in den sozialen Medien verbreiteten Video. Netanyahu warf Mamdani vor «zu Ausschreitungen gegen New Yorker Juden angestiftet zu haben».

«Drahtzieher eines schrecklichen Völkermords»

Mamdani ist der erste muslimische Bürgermeister von New York City. Anders als einige seiner Vorgänger präsentiert sich Mamdani nicht als Unterstützer Israels. Antisemitismusvorwürfe weist er gleichzeitig stets zurück.

«Was Benjamin Netanyahu angeht, so habe ich ihn so beschrieben, wie ich ihn sehe – als Kriegsverbrecher und als Drahtzieher eines schrecklichen Völkermords am palästinensischen Volk», hatte Mamdani am Dienstagvormittag dem Sender CNN gesagt. «Wenn der Internationale Strafgerichtshof jemanden wegen eines Verstosses gegen diese Gesetze für verhaftungswürdig hält, wer sind wir dann, dass wir sagen sollten, dass irgendjemand darüber stehen sollte?», fragte er.

Palästinenser sterben im Gazastreifen

«Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder dafür zur Rechenschaft gezogen werden sollte», so Mamdani weiter. Er räumte allerdings ein, dass New York City nicht die rechtliche Befugnis habe, den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Netanyahu zu vollstrecken.

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Mamdani hatte in der Vergangenheit erklärt, Netanyahu sei in New York «nicht willkommen» und forderte die Regierung von US-Präsident Donald Trump (80) auf, den internationalen Haftbefehl gegen Netanyahu durchzusetzen. Weder Israel noch die USA sind Mitglied des Internationalen Strafgerichtshof. Der Internationale Strafgerichtshof, das wichtigste Justizorgan der Vereinten Nationen, hatte sich vor Ausspruch des Haftbefehls mit einem Fall befasst, der von Südafrika angestrengt und von mehreren anderen Ländern unterstützt wurde und in dem Israel des Völkermords an den Palästinensern im Gazastreifen beschuldigt wird.

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