Amtseinführung von Papst Leo XIV.
Mehr als 150 Delegationen in Rom – auch Selenski angemeldet

Zur offiziellen Amtseinführung von Papst Leo XIV. werden mehr als 150 Delegationen aus aller Welt erwartet – auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski soll wieder auf den Petersplatz kommen.
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Am Sonntag findet die Amtseinführung von Papst Leo XIV. in Rom statt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Über 150 Delegationen zur Amtseinführung von Papst Leo XIV. erwartet
  • Bundeskanzler Merz trifft Italiens Ministerpräsidentin Meloni und Kanadas Premier Carney
  • Leo XIV. ist der erste US-Papst, das Konklave wählte ihn am 8. Mai
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Wie der Heilige Stuhl mitteilte, werden am Sonntag über 150 Delegationen zur Amtseinführung von Papst Leo XIV. erwartet. Auch Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter wird vor Ort sein. Deutschland wird beim Gottesdienst ab 10 Uhr von Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, die aktuell dem Bundesrat vorsitzt, repräsentiert.

Für Kanzler Merz standen bei seinem Abstecher in die italienische Hauptstadt zudem Treffen mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Samstagabend sowie am Sonntagmorgen mit dem neuen kanadischen Premierminister Mark Carney an.

Beste Plätze für Italiener, Peruaner und US-Vertreter

Auf der Ehrentribüne werden ganz vorn die Vertreter von Italien sowie von Peru und den USA sitzen, da Leo auch die Staatsbürgerschaften der süd- und nordamerikanischen Länder besitzt. Die US-Delegation wird von Vizepräsident J. D. Vance angeführt, auch Aussenminister Marco Rubio ist angemeldet.

Präsident Donald Trump war zur Trauerfeier für Papst Franziskus in den Vatikan gekommen. Damals kam es zu einem Gespräch mit Selenski im Petersdom. Bilder von den zwei Präsidenten auf relativ einfachen Stühlen gingen um die Welt. Selenskyj sprach damals mit Trump über den seit mehr als drei Jahre dauernden russischen Angriffskrieg gegen sein Land. Hochrangige Regierungsvertreter aus Moskau sind nun nicht angekündigt, sondern lediglich Kulturministerin Olga Ljubimowa.

Trifft der Papst auch J. D. Vance?

Am Rande der Messe dürfte es wieder unterschiedliche Treffen der Staatsgäste geben. Nach Angaben des vatikanischen Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin werde versucht, ein bilaterales Gespräch des Papstes mit J. D. Vance zu organisieren. Für Vance ist es eine schnelle Rückkehr nach Rom: Er war an Ostern der letzte Top-Politiker, der Franziskus vor dessen Tod getroffen hatte.

Leo XIV. ist der erste Pontifex aus den USA. Er war am 8. Mai zum Oberhaupt der katholischen Kirche mit rund 1,4 Milliarden Menschen gewählt worden.

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