Hier gewinnt die Schweizerin eine Million Dollar
0:31
Wettbewerb in Saudi-Arabien:Hier gewinnt die Schweizerin eine Million Dollar

18'000-Franken-Goldbarren
Finnisches Skigebiet schickt Touristen auf Schatzsuche

Das grösste Skiresort Finnlands lockt diesen Sommer mit einer Schatzsuche Touristen an. Irgendwo in der wilden Natur wartet ein 18'000-Franken-Goldbarren darauf, gefunden zu werden. Schon in zwei Tagen teilen die Veranstalter erste Hinweise für die Schnitzeljagd mit.
Kommentieren
1/8
Angelehnt an die nie untergehende Sommersonne, startet das finnische Skigebiet Levi am Donnerstag die «Mitternachtssonnenjagd». (Symbolbild)
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das Skiresort Levi in Finnland startet am Donnerstag eine Schatzsuche
  • Der Gewinn ist ein Goldbarren im Wert von über 18'000 CHF
  • 45 Tage Mitternachtssonne und Hinweise helfen bei der Schatzsuche
Wiebke_Köhne_Praktikantin News Desk_Ringier Blick_1.jpg
Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Tiefe Wälder, klare Seen und eine atemberaubende Aussicht. Das Skiresort Levi in der lappländischen Gemeinde Kittilä hat auch im Sommer einiges zu bieten. Dennoch lassen sich die Touristen vorwiegend zur verschneiten Rentierzeit blicken. Damit sich das ändert, startet das Skigebiet am Donnerstag gemeinsam mit einem Bergbauunternehmen eine spektakuläre Schnitzeljagd. Auf den glücklichen Gewinner wartet ein Goldbarren im Wert von etwas mehr als 18'000 Franken. 

Keine einfache Aufgabe: Der kleine Goldbarren versteckt sich irgendwo auf dem riesigen Gelände. Zumindest auf zwei Dinge können sich die Suchenden aber verlassen. Zum einen auf eine gute Beleuchtung – während insgesamt 45 Tagen geht die sogenannte Mitternachtssonne nie unter. Zum anderen teilen die Veranstalter nach und nach kleine Hinweise mit, die die Suche erleichtern. 

Die Suche ist das Programm

Auch wenn der Fundort theoretisch aus jedem Hinweis hervorgeht, lohnt es sich, die einzelnen Stationen abzuklappern. Neben Wanderwegen führen diese auch zu Sehenswürdigkeiten und lokalen Einrichtungen in ganz Levi. So soll den Touristen ein einzigartiger Einblick in den arktischen Sommer ermöglicht werden.

Allerdings nicht abseits der Wege. Damit die Suche nicht zulasten der Natur ausartet, wurde bereits klargestellt, dass der Schatz weder vergraben noch tief im Gelände versteckt ist. 

Wer denkt, eine Schatzsuche sei nur etwas für einen Kindergeburtstag, irrt sich. Neben verrückten Werbeaktionen veranstalten auch Multimillionäre gelegentlich eine Schnitzeljagd, wie folgende Beispiele zeigen.

Schweizerin gewinnt Saudi-Schatzsuche

Im Rahmen der Saudi Vision 2030, die den Tourismus fördern soll, veranstaltet die Unterhaltungsbehörde von Saudi-Arabien jeweils die Riyadh-Season. Dabei handelt es sich um eine grossangelegte internationale Schnitzeljagd. Teilnehmer müssen vorerst über eine App knifflige Aufgaben und Rätsel lösen, dann kommt es zu einem grossen Finale in der Hauptstadt Riad. Im Jahr 2024 durfte sich die Luzernerin Stephanie van de Wiel über das Preisgeld von rund 875'000 Franken freuen

Der mysteriöse Schatz des Forrest Fenn

Nach einer jahrzehntelangen Suche wurde das Geheimnis des Multimillionärs Forrest Fenn (verstorben am 7. September 2020) im Sommer 2020 gelüftet. Bereits im Jahr 2009 hatte dieser eine Bronzekiste mit einem Goldschatz tief in den Rocky Mountains versteckt. Der anonyme Finder habe den Schatz laut Fenn aufgrund von dessen Hinweisen in einem Gedicht gefunden. Gefüllt sei die Truhe mit Gold, Rubinen und Smaragden gewesen – der Wert lag laut Fenns Angaben bei etwa acht Millionen Franken. 

Dr. Pepper versteckte 23 Münzen

Auch der US-amerikanische Getränkehersteller Dr. Pepper veranstaltete schon eine grosse Schnitzeljagd. Im Jahr 2007 wurden insgesamt 23 Münzen in den USA und Kanada versteckt. Onlinerätsel über Geografie, Geschichte und Weltgeschehen lieferten die benötigten Hinweise. Laut dem Newsportal Chron wurde die Münze des Hauptgewinns in einem Park in Texas gefunden. Die glückliche Finderin erhielt umgerechnet fast 800'000 Franken. 


Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen