1700 Passagiere stranden
Erbrechen und Durchfall auf Kreuzfahrtschiff in Frankreich

Auf einem Kreuzfahrtschiff im Hafen von Bordeaux sind über 1700 Menschen unter Quarantäne. Nach dem Tod eines 90-jährigen Passagiers zeigen 50 weitere Personen Symptome einer Magen-Darm-Erkrankung. Die Ursache wird noch untersucht.
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Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kreuzfahrtschiff in Bordeaux: 1700 Personen wegen Krankheitssymptomen unter Quarantäne
  • 50 Menschen an Bord zeigen Gastroenteritis-Symptome, Todesfall eines 90-Jährigen
  • 1233 Passagiere und 514 Crewmitglieder, keine Noroviren festgestellt
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Janine EnderliRedaktorin News

Auf einem Kreuzfahrtschiff im Hafen von Bordeaux sind mehr als 1700 Menschen unter Quarantäne gestellt worden. Hintergrund sind der Tod eines Passagiers sowie der Verdacht auf einen Ausbruch von Magen-Darm-Erkrankungen, berichten mehrere französische Medien. 

Der verstorbene Passagier war ein 90-jähriger britischer Staatsbürger. Von den insgesamt 1233 Passagieren – überwiegend Briten und Iren – sowie 514 Crewmitgliedern zeigten rund 50 Personen Symptome einer Gastroenteritis, schreibt der Sender BFMTV.

Keine Noroviren

Das Schiff der Reederei Ambassador Cruise Line war am 6. Mai von den Shetlandinseln gestartet und hatte zuvor in Belfast, Liverpool und Brest angelegt, bevor es Bordeaux erreichte. Anschliessend sollte die Reise eigentlich nach Spanien weitergehen. Der Todesfall ereignete sich noch vor dem Zwischenstopp in Brest.

Erste Untersuchungen an Bord schlossen eine Infektion mit Noroviren zunächst aus. Weitere Analysen laufen derzeit jedoch im Universitätsklinikum von Bordeaux. Die Behörden schliessen inzwischen auch eine Lebensmittelvergiftung als Ursache nicht aus. Einen Zusammenhang mit dem Hantavirus, das zuletzt nach Todesfällen auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius Schlagzeilen gemacht hatte, sehen die Behörden nach aktuellem Stand nicht.

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