Celestini-Nachfolge geklärt
Frick übernimmt beim FC Luzern!

Krisenklub Luzern hat endlich einen neuen Trainer! Mario Frick (47) kommt von Super-League-Absteiger Vaduz.
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Mario Frick steht bald beim FC Luzern an der Seitenlinie.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
Marco Pescio

Nach wochenlangem Warten auf den Nachfolger des freigestellten Fabio Celestini (46) ist die Trainersuche bei Super-League-Schlusslicht Luzern endlich beendet.

Wie «Nau.ch» berichtet, wird Mario Frick (47) neuer Chefcoach beim FCL – das deckt sich auch mit Blick-Informationen.

Der frühere Serie-A-Stürmer und Liechtensteiner Rekordtorschütze, der mit Challenge-League-Leader Vaduz auf Wiederaufstiegs-Kurs ist, hat sich zuletzt gegen die weiteren Kandidaten Ludovic Magnin (42) und Alex Frei (42) durchgesetzt.

Eine Bestätigung seitens der Klubs ist am Dienstag noch ausgeblieben. Der FC Vaduz vermeldet aber: «Der Verein kann bestätigen, dass sich der FC Luzern mit Mario Frick in Gesprächen befindet und er ein Trainerkandidat in der Innerschweiz ist.»

Ablösesumme wird fällig

Frick soll in der Winterpause, zum Trainingsstart am 3. Januar, übernehmen – und Interimsmann Sandro Chieffo (42) ablösen. Der Ex-Profi besitzt im Fürstentum noch einen Vertrag bis Sommer 2022, die Luzerner müssen für ihren neuen Cheftrainer also noch eine Ablöse hinblättern.

Insbesondere der Verwaltungsrat soll sich intern für Frick stark gemacht haben. Der Vater von Noah Frick (20, Ex-Vaduz, aktuell Brühl) und Yanik Frick (23, Ex-Cottbus, aktuell vereinslos) hat sich mit seiner guten Arbeit beim FC Vaduz empfohlen. Die Liechtensteiner hat er erst über die Barrage ins Oberhaus geführt, verpasste dann aber den Klassenerhalt knapp – allerdings mit dem mit Abstand kleinsten Etat der Liga. Aktuell liegen die Vaduzer erneut auf Platz eins in der Challenge League.

Gemäss FCL-Sportchef Remo Meyer soll die Vorstellung des neuen Cheftrainers «so schnell wie möglich» erfolgen. Bei der letzten Vorrundenpartie am Samstag gegen Servette wird aber noch Chieffo an der Seitenlinie stehen. Fricks Fokus gilt (noch) dem Spitzenkampf auf zweithöchster Ebene – am Sonntag trifft Vaduz auswärts auf Verfolger Winterthur.

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