Darum gehts
- Die Swisscom erhöht ihre Abopreise ab 1. April 2026 für Privatkunden
- Die Preiserhöhung betrifft Internet, Mobile, TV und Festnetztelefonie gleichermassen
- Internet- und Mobile-Abos steigen monatlich um 1.90 Franken
Die Swisscom greift den Kundinnen und Kunden tiefer ins Portemonnaie. Der Telekom-Konzern erhöht per 1. April 2026 die Preise für zahlreiche Privatkundenabos. Internet- und Mobile-Abonnemente werden monatlich um 1.90 Franken teurer. Für TV und Festnetztelefonie steigt der Preis um 0.90 Franken pro Monat. Millionen Kunden müssen ab April tiefer in die Tasche greifen, Neu- und Bestandskunden gleichermassen.
Nicht von der Preisanpassung betroffen sind die Grundversorgungsangebote, Prepaid-Produkte sowie Data-only- und Kids-Abos im Mobilfunk, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Swisscom informiert die betroffenen Kundinnen und Kunden in den nächsten Tagen über die Rechnung sowie per E-Mail. Wer mit der Erhöhung nicht einverstanden ist, kann den Vertrag vorzeitig kündigen.
Warum die Erhöhung? Die Swisscom begründet den Schritt mit strukturellen Veränderungen im Telekom-Markt. Zwar erhielten Kundinnen und Kunden heute deutlich mehr Leistung als früher – teils bis zu zwanzigmal mehr. Doch die Preise seien über die vergangenen Jahre gesunken. Die Folge: sinkende Umsätze pro Kunde. «Dieser Umsatzrückgang im Telekommunikationsmarkt lässt sich nicht mehr allein durch Kostensenkungsmassnahmen und Effizienzsteigerungen auffangen», heisst es in der Swisscom-Mitteilung.
Gleichzeitig wachse der Leistungsbedarf weiter. Flatrates, unbegrenzte Datenmengen und hohe Geschwindigkeiten seien heute Standard. Um Spitzenlasten bewältigen zu können, investiert die Swisscom weiter massiv in die Infrastruktur, wie sie schreibt. 2025 seien 1,7 Milliarden Franken in Netze und IT in der Schweiz geflossen.