Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für das Jahr 2025 einen definitiven Gewinn von 26,1 Milliarden Franken aus. Wie bereits bekannt, werden Bund und Kantone eine Ausschüttung von rund 4 Milliarden Franken erhalten.
Im Vorjahr lag der erwirtschaftete Gewinn der SNB bei 80,7 Milliarden Franken – ein rekordhoher Überschuss. Trotzdem erhielten Bund und Kantone mit einer Ausschüttung von rund 3 Milliarden Franken weniger. Zur höheren Ausschüttung für 2025 trug laut der SNB insbesondere der hohe Goldpreis einen ansehnlichen Beitrag bei: Auf dem Goldbestand resultierte ein Bewertungsgewinn von 36,3 Milliarden Franken, erklärte die SNB im Communiqué.
Auf ihren Fremdwährungspositionen und auf den Frankenpositionen resultierten hingegen Verluste von 8,8 und 0,9 Milliarden Franken. Der Betriebsaufwand belief sich derweil auf 0,4 Milliarden Franken.
Dividendenzahlung bleibt konstant
Die SNB hatte mit diesem Jahresergebnis gerechnet. Anfang Januar schätzte sie den Gewinn auf 26 Milliarden. Damit fällt er gar noch leicht höher aus als damals vermeldet. Im Jahr 2023 hatte die SNB einen Verlust von 3,2 Milliarden Franken eingefahren. Im Jahr davor verzeichnete sie ein rekordhohes Minus von 132,5 Milliarden Franken.
Nach Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven von 12,7 Milliarden Franken und nach Berücksichtigung der negativen Ausschüttungsreserve von 12,9 Milliarden resultiert damit ein Bilanzgewinn von 26,3 Milliarden Franken.
Dies ermöglicht eine Dividendenzahlung in der Maximalhöhe von 15 Franken pro Aktie sowie die Gewinnausschüttung an Bund und Kantone von insgesamt 4 Milliarden Franken. Nach diesen Auszahlungen wird die Ausschüttungsreserve 22,3 Milliarden Franken betragen.