Laut «Wall Street Journal»
UBS schmiedet konkrete Notfallpläne für Wegzug aus der Schweiz

Die UBS bereitet Insidern zufolge Notfallszenarien für einen möglichen Wegzug aus der Schweiz vor. Wie das Wall Street Journal am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, reagiert das Geldinstitut damit auf drohende Verschärfungen der Eigenkapitalvorschriften durch die Politik.
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Sergio P. Ermotti ist CEO der UBS.
Foto: Bloomberg via Getty Images

Darum gehts

  • Die UBS prüft laut Insidern Wegzugsszenarien
  • Anlass sind TBTF-Pläne nach der CS-Notübernahme
  • Sie fürchtet 16 Mrd. Dollar; möglich sind US- oder EU-Deals
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Guido FelderAusland-Redaktor

Zu den erwogenen Optionen zählen dem Bericht zufolge die Übernahme eines US-Finanzinstituts mit anschliessender Verlegung des Hauptsitzes in die USA, eine Fusion mit einem europäischen Konkurrenten oder der Verkauf an eine US-Bank. UBS reagierte ausserhalb der regulären Geschäftszeiten vorerst nicht auf eine Stellungnahme.

Hintergrund der Pläne ist die Debatte um strengere «Too-big-to-fail»-Regeln in der Schweiz nach der Notübernahme der Credit Suisse im Jahr 2023. Nach Einschätzung der UBS könnten die geplanten Auflagen die Bank zur Aufstockung ihres Kapitals um rund 16 Milliarden US-Dollar zwingen.

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