Tod im Hotelpool
Fehlinger trauert um Lufthansa-Kollegen

Tragischer Vorfall in Indien: Ein Flugbegleiter (30†) der Lufthansa ist im Swimmingpool bei einem Stromschlag ums Leben gekommen. Nun reagiert die Swiss.
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Ein Flugbegleiter der Lufthansa ist im Swimmingpool bei einem Stromschlag ums Leben gekommen.
Foto: Hotel Conrad Benaluru
Raphael Rauch, Ringier
Raphael RauchBundeshausredaktor

Im Fünf-Sterne-Hotel Conrad in Bengaluru (Indien), das zur Hilton-Gruppe gehört, ist ein Lufthansa-Flugbegleiter (†30) am Freitag durch einen Stromschlag im Hotelpool ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt, die indischen Behörden ermitteln.

Swiss-CEO Jens Fehlinger (45) erreichte die Hiobsbotschaft am Freitag nach seiner Rückkehr aus Indien, wo er die Swiss-Strecke nach Bengaluru eröffnet hatte. In dem Conrad-Hotel sind auch Mitarbeitende der Swiss untergebracht.

Ob die Swiss an dem Hotel festhält, ist unklar

«Der tragische Tod eines Lufthansa-Crewmitglieds in Bengaluru macht uns sehr betroffen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und allen Kolleginnen und Kollegen, die das Unglück miterlebt haben. Auch Swiss-CEO Jens Fehlinger ist tief betroffen», teilt die Airline Blick mit. Aktuell sind 13 Swiss-Mitarbeitende in Bengaluru, denen allerdings nichts passiert ist. «Wir halten direkten Kontakt zu unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort und nehmen ihre Sorgen und Fragen sehr ernst», betont die Swiss.

Fehlinger, Vertreter des Swiss-Managements und Journalisten, die den Erstflug begleitet haben – darunter auch der Blick –, waren in einem anderen Hotel untergebracht. Der Grund: Der Aufenthaltsort des fliegenden Personals soll geheim bleiben, um Erpressungs- und Entführungsrisiken zu minimieren. Durch die Tragödie ist der Standort nun öffentlich bekannt geworden. Ob die Swiss an dem Hotel festhält, ist unklar.

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