Sushi statt Pfünderli!
Wilder Mieterwechsel im ältesten Einkaufszentrum der Schweiz

Ende Januar schloss die Bäckerei Moos im Schönbühl-Center in Luzern. Nun eröffnet stattdessen im Februar das Sushi-Restaurant «Sushi Panda».
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Die Filiale der Bäckerei Moos ist seit Ende Januar geschlossen.
Foto: PD

Darum gehts

  • Schönbühl-Center Luzern verliert Mieter, Sushi-Restaurant eröffnet am 12. Februar
  • Ehemalige Bäckerei-Fläche wird für asiatische Spezialitäten genutzt
  • Fünf von rund 20 Ladenflächen suchen neue Mieter laut Website
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Im ältesten Einkaufscenter der Schweiz, dem Schönbühl-Center in Luzern, stehen mehrere Läden leer. Ende Januar hat das 1967 eröffnete Zentrum mit 6700 Quadratmetern Fläche einen wichtigen Mieter verloren. Nach dem Schuhverkäufer Dosenbach und einem Reformhaus ist auch die Bäckerei Moos ausgezogen. Der Familienbetrieb hat seine Filiale nach fünf Jahren geschlossen.

Das 88 Quadratmeter grosse Ladenlokal war auf der Immobilienplattform Homegate ausgeschrieben. Aber nur kurz! Ein Nachmieter steht bereits in den Startlöchern. Statt Pfünderli und Nussgipfel gibts im Schönbühl-Center künftig asiatische Spezialitäten. Bereits am Donnerstag, 12. Februar, eröffnet das Sushi-Restaurant «Sushi Panda» seine Türen, wie das Onlineportal Zentralplus berichtet. Es nutzt die Ladenfläche der ehemaligen Bäckerei. 

Sushi und andere asiatischen Spezialitäten

Im Angebot stehen frisches Sushi und andere asiatischen Speisen, wie das Schönbühl-Center auf seiner Homepage verkündet. Diese kann man direkt vor Ort am Tisch konsumieren oder mitnehmen. Sushi Panda hat seinen Sitz in Büron LU, das Unternehmen wurde erst am 30. Dezember 2025 gegründet, wie ein Blick ins Handelsregister zeigt.

Das Schönbühl-Center kämpft seit Jahren mit schwindenden Besucherzahlen – trotz Mietern wie Migros, Coop und Aldi, die eigentlich für die nötige Laufkundschaft sorgen sollten. Für kleinere Betriebe seien Mieten und Nebenkosten oft nicht mehr tragbar, sagen Betroffene. Laut Website suchen inzwischen fünf Ladenflächen neue Mieter – bei insgesamt nur rund 20 Einheiten. 

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