Streit um Öl
Russland gegen Kürzung der Öl-Fördermenge

Russland ist laut einem Medienbericht vorerst gegen eine Verringerung der Fördermenge der Ölallianz Opec+. Daher dürften die rund 20 Ölproduzentenländer bei ihren Beratungen am Montag eine unveränderte Fördermenge beschliessen, schrieb das «Wall Street Journal».
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Ein Ölförderanlage in Sakhir im Golfstaat Bahrain. (Archivbild)
Foto: Hasan Jamali

Die Zeitung berief sich in ihrem Bericht vom Sonntag auf mit der Sache vertraute Personen. Die Aussage entsprach auch aktuellen Erwartungen viele Marktbeobachter. Saudi-Arabien, eines der dominierenden Mitglieder, hatte jedoch unlängst auch die Möglichkeit einer Produktionskürzung in den Raum gestellt.

Russland dürfte an einer zumindest gleichbleibenden Förderung interessiert sein, auch da es einen Erfolg der wegen des Ukraine-Krieges eingeleiteten westlichen Sanktionen zu verhindern versucht. So versucht der Westen, die Öleinnahmen des Landes zu verringern.

Die Opec+, zu der auch Russland gehört, hatte in ihrer vorherigen Monatssitzung Anfang August beschlossen, das gemeinsame Tagesproduktionsziel im September um die geringe Menge von 100'000 Barrel (je 159 Liter) anzuheben. Die Ölpreise waren infolge des Krieges Russlands gegen die Ukraine deutlich gestiegen.

(SDA)

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