Stärkster Anstieg seit 2009
Reallöhne sind im Jahr 2025 um 1,6 Prozent gestiegen

Die Löhne in der Schweiz sind 2025 erneut gestiegen: Dank geringer Inflation legte die Kaufkraft deutlich zu. Trotz nur 0,2 Prozent Teuerung wuchs die Kaufkraft um 1,6 Prozent – der stärkste Anstieg seit 2009.
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Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Löhne 2025 stiegen um 1,8 Prozent, Reallohnplus bei 1,6 Prozent
  • Stärkster Reallohnanstieg seit 2009 trotz moderater Teuerung von 0,2 Prozent
  • Frauenlöhne legten 2,3 Prozent zu, Männerlöhne nur um 1,5 Prozent
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Daniel MacherRedaktor News

Die Löhne in der Schweiz sind im Jahr 2025 erneut gestiegen. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilt, erhöhte sich der Nominallohnindex gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 1,8 Prozent auf 106,1 Punkte (Basis 2020 = 100). Unter Berücksichtigung der sehr moderaten Teuerung von lediglich 0,2 Prozent ergibt sich ein Reallohnwachstum von 1,6 Prozent. Damit hat sich die Kaufkraft der Arbeitnehmenden bereits im zweiten Jahr in Folge verbessert – und zwar deutlich stärker als noch 2024 (+0,7 Prozent).

Die Entwicklung zeigt, dass die Kombination aus stabilen Preisen und steigenden Löhnen spürbare Entlastung bringt. Besonders bemerkenswert ist, dass es sich um den stärksten Reallohnanstieg seit 2009 handelt. Ein ähnlich hohes Plus wurde zuletzt nur in den Jahren 2015 und 2020 verzeichnet.

Zwischen den Wirtschaftssektoren zeigen sich jedoch Unterschiede. Im sekundären Sektor (Industrie und Bau) stiegen die Nominallöhne um 1,5 Prozent, während der tertiäre Sektor (Dienstleistungen) mit 1,9 Prozent etwas stärker zulegte. Innerhalb der Branchen reicht die Spannweite von moderaten Erhöhungen bis hin zu deutlichen Zuwächsen – etwa in der öffentlichen Verwaltung oder in wissenschaftlich-technischen Berufen.

Auch zwischen den Geschlechtern bestehen Unterschiede: Die Nominallöhne der Frauen stiegen 2025 im Durchschnitt um 2,3 Prozent, während jene der Männer um 1,5 Prozent zunahmen. Insgesamt verdeutlichen die Zahlen, dass sich die Lohndynamik je nach Branche und Beschäftigtengruppe unterschiedlich entwickelt, die allgemeine Tendenz jedoch klar nach oben zeigt.

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