Comparis-Studie zeigt
Wohnungen in St. Moritz sind teurer als in Zürich

Wer in bestimmten Ferienregionen eine Wohnung mieten will, muss zum Teil tiefer in die Tasche greifen als in Zürich. Dies zeigt eine Studie des Internetvergleichdiensts Comparis.
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Demnach muss in St. Moritz für eine Familienwohnung (ab 4,5 Zimmer) im Schnitt 3'590 Franken pro Monat bezahlt werden. Zum Vergleich: In Zürich kostet eine vergleichbare Wohnung laut der Studie 3'320 Franken.

Für Einheimische und Arbeitnehmer sei es in der Jetset-Feriendestination teils unmöglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden, schreibt Comparis in der Mitteilung vom Dienstag.

Sogar Zermatt ist billiger

Dabei seien in St. Moritz rund 200 Wohnungen unbewohnt und der Anteil leer stehender Wohnungen mache rund 4 Prozent aus, so Comparis weiter. Offenbar liessen Vermieter Wohnungen lieber ungenutzt, als die Mieten zu senken.

Insgesamt hat Comparis 14 Feriendestinationen untersucht. Längst nicht alle sind so teuer. In die Nähe von St. Moritz kommt Zermatt, wo eine Familienwohnung im Schnitt monatlich 2'800 Franken kostet. Relativ teuer sind auch Crans Montana (2'500 Fr.) und Davos (2'400 Fr.).

Markant günstiger sind laut der Studie etwa Meiringen (1'797 Fr.) oder die Flumserberge (1'670 Fr.). Die tieferen Mieten in den Flumserbergen erklären sich die Comparis-Experten auch damit, dass die Region pendeltechnisch viel besser erschlossen sei.

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