Mehr als bisher kommuniziert
Helvetia Baloise baut hunderte Schweizer Jobs zusätzlich ab

Die Fusion von Helvetia und Baloise trifft die Schweiz hart: Statt der angekündigten 1400 bis 1800 Stellen könnten bis zu 2300 Jobs wegfallen. Im Ausland fallen dafür nur 300 Jobs weg.
Kommentieren
Mit der neuen Helvetia Baloise entsteht ein Schweizer Versicherungsriese.
Foto: Marco Zangger

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Fusion von Helvetia und Baloise kostet in der Schweiz bis 2300 Jobs
  • Der Hauptsitz wird nach Basel verlegt, St. Gallen verliert Bedeutung
  • Der fusionierte Konzern beschäftigt weltweit rund 22'000 Mitarbeitende
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Patrik_Berger_Redaktor Wirtschaft Desk_Ringier Blick_1-Bearbeitet.jpg
Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Die Mega-Fusion zwischen den beiden Versicherungen Helvetia und Baloise kostet in der Schweiz offenbar mehr Jobs, als bisher kommuniziert. Laut neuen Informationen der «Handelszeitung» ist das Ausmass des Jobabbaus deutlich höher.

Offiziell sprach der Konzern bislang von bis zu 2600 Stellen weltweit. Ein grosser Teil davon sollte die Schweiz betreffen. Von 1400 bis 1800 Jobs war die Rede. Jetzt zeichnet sich aber ab: Allein hierzulande könnten 2300 Jobs verschwinden. Im Ausland fällt der Abbau mit 300 Jobs dagegen vergleichsweise moderat aus. Insgesamt beschäftigt die fusionierte Gruppe rund 22’000 Mitarbeitende.

Für die Schweizer Mitarbeitenden bleibt die Ungewissheit über das wahre Ausmass des Stellenabbaus gross. Klarheit soll es erst Mitte April geben, wenn der Konzern detaillierte Zahlen präsentiert.

Neuer Hauptsitz in Basel

Neben dem Stellenabbau verschiebt sich auch das Machtzentrum. Der neue Hauptsitz entsteht in Basel – und das hat Folgen für die Ostschweiz. Der bisherige Helvetia-Standort in St. Gallen verliert massiv an Bedeutung. 

Das Gebäude am noblen Rosenberg steht offenbar bereits zur Disposition, wie die «Handelszeitung» schreibt. Interesse gibt es dennoch: Die Universität St. Gallen prüft, zusätzliche Flächen zu übernehmen. Gespräche laufen.


Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen