Darum gehts
- Donald Trumps Besuch in Davos sorgte am 21. Januar 2026 für Chaos
- Restaurant Teufi verlor Gäste wegen Strassensperrung durch Trumps Sicherheitsmassnahmen
- Luzia Zellweger beklagt Einnahmeverlust von 20'000 Franken
US-Präsident Donald Trump (79) hat bei seinem Besuch in Davos GR für zünftig Wirbel gesorgt! Im Kongresszentrum haben sich viele der Anwesenden während der Rede des mächtigsten Mannes der Welt verwundert die Augen gerieben. Im Dorf selbst ist der hohe Besuch vor allem wegen seiner grossen Entourage und des gewaltigen Sicherheitsdispositivs aufgefallen. Davon kann auch Luzia Zellweger (20) ein Lied singen.
Sie führt zusammen mit ihren Eltern in vierter Generation das Restaurant Teufi im Dischmatal. Das heimelige Lokal ist weit über die Region hinaus bekannt für seine Fleisch- und Käsefondues. Am Mittwochabend blieb das Lokal mit seinen 110 Plätzen aber leer. «Die Polizei hat ohne Vorwarnung die Strasse ins Dischma gesperrt», nervt sich Luzia Zellweger. «Zwei Stunden lang ging gar nichts mehr.»
Der Grund: Donald Trump hat im Davoser Golfclub Znacht gegessen. Der liegt an der einzigen Strasse, die zum Restaurant Teufi führt. Die wurde kurzerhand komplett gesperrt. Nicht einmal Kinder oder Kutschen hätten passieren dürfen.
Ärgerlich für Gäste, nervig für Wirte
«Wir hatten 30 Reservationen für den späteren Abend», sagt Zellweger. Doch die Gäste konnten nicht zum Lokal gelangen. «Sie standen im Dorf unten vor der Absperrung und haben uns immer wieder verzweifelt angerufen und gefragt, wie lange die Küche geöffnet habe.» Irgendwann war dann klar: Das reicht nicht mehr für ein Fondue in der «Teufi». Ärgerlich für die hungrigen Gäste. Und so richtig nervig für die Beizer. «Wegen Donald Trump haben wir 20'000 Franken verloren», rechnet Zellweger vor. Der ganze zweite Service ist ausgefallen. Ein grosser Teil der Tageseinnahmen ist futsch.
Zellweger betont: «Wir haben nichts gegen das WEF, das ist sehr wichtig für die Schweiz und für Davos», sagt sie. Sie fügt aber an: «Dass ein Mann ein ganzes Tal lahmlegt, das geht gar nicht!» Die Zellwegers dürften auf dem Schaden sitzen bleiben. «Wir sind nur ein kleiner Fisch, unser Verlust interessiert niemanden. Oder soll ich die Rechnung über 20'000 Franken nach Washington schicken?», fragt sie ironisch.