«Wenn jemand etwas über Aliens wissen würde, wäre ich das»
0:37
Musk am WEF:«Wenn jemand etwas über Aliens wissen würde, wäre ich das»

Musk spricht über Universum
«Wenn es Aliens unter uns gibt, dann bin ich eines»

Der Tech-Mogul und Multimilliardär Elon Musk reiste überraschend nach Davos. «Wenn es Aliens unter uns gibt, dann bin ich eines», so Musk.
Kommentieren
1/6
Es wird nochmals spannend am WEF: Überraschend reiste Elon Musk nach Davos.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Elon Musk spricht heute in Davos mit Larry Fink beim WEF
  • Musk kritisierte das Forum in der Vergangenheit mehrmals
  • Dieses Jahr ist in Davos eine riesige Tech-Delegation vertreten
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
Nathalie_Benn_Praktikantin Wirtschaft _Blick_2-Bearbeitet.jpg
Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft
22.01.2026, 17:07 Uhr

Podiumsdiskussion ist zu Ende

Auf die Frage, ob Musk noch letzte Worte ans Publikum habe, sagt er nach einer kurzen Pause: «Ich möchte jeden dazu ermutigen, optimistisch und gespannt auf die Zukunft zu sein.» Er sei lieber ein Optimist, der falsch liege, als ein Pessimist, der recht hat.

22.01.2026, 17:05 Uhr

«Ich möchte Science-Fiction zu Science-Facts machen»

Weiter stellt Fink Musk die Frage: «Wollen Sie selbst auch bald auf den Mars reisen?» Elon Musk sorgt immer wieder mit Aussagen für Furore, dass er mit seinen Unternehmen Reisen zum Mond oder zum Mars anbieten wird. Dazu sagt er ominös: «Ich will auf dem Mars sterben – aber nicht beim Landen.» Das Publikum lacht.

Bald neigt sich das Panel dem Ende zu. Zum Schluss sagt Fink: «Ich möchte Sie für einen Moment vermenschlichen. Sie sind der erfolgreichste Unternehmer des 21. Jahrhunderts. Was war der Grundstein für Ihre Neugier? Wer inspiriert Sie?» 

Musk sei ein grosser Science-Fiction-Fan, sagt er. Das sei er schon immer gewesen. «Als Kind habe ich Sci-Fi-Bücher nur so verschlungen.» Nun habe er den Anspruch, «Science-Fiction zu Science-Facts» zu machen. Er wolle, dass das, was er in den Büchern gelesen hat, Realität wird: «Ich möchte das jedem zugänglich machen.»

22.01.2026, 17:02 Uhr

«In den nächsten fünf Jahren wird KI intelligenter sein als die gesamte Menschheit zusammen»

Musk gibt dem Publikum auch eine etwas beängstigende Prognose für die Zukunft mit: «KI ist spätestens nächstes Jahr intelligenter als jeder Mensch», ist er sich sicher. Im Verlauf der nächsten fünf Jahre werde sie gar intelligenter sein als die gesamte Menschheit zusammen.

22.01.2026, 16:59 Uhr

Robo-Teslas bald auch in Europa?

Musk spricht im Panel auch über seine selbstfahrenden Tesla-Fahrzeuge. Das Self-Driving-System in den Autos hat in der Vergangenheit wegen mangelnder Sicherheit und Unfällen immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Davon will der Tech-Mogul aber nichts wissen. «Versicherungen sind vom Self-Driving-System begeistert», sagt er. «Ich habe gehört, sie bieten Kunden einen Versicherungsplan zum halben Preis an, wenn diese das selbstfahrende System nutzen», so Musk.

Musk will die selbstfahrenden Teslas auch nach Europa bringen: «Bald sollten wir von der EU das Go für die Zulassung des Systems erhalten. Hoffentlich nächsten Monat.»

22.01.2026, 16:53 Uhr

«Grosses Potenzial von Solarenergie»

Musk findet auch lobende Worte für Chinas Solarindustrie und dessen Produktion von vergleichsweise günstigen Solarpanels. Er spricht über das grosse Potenzial von Solarenergie: «Etwas, was wir deshalb derzeit bei SpaceX verfolgen, ist, solarbetriebene Satelliten zu lancieren», sagt er zu Fink.

In den USA sei die Entwicklung im Vergleich zu China langsamer, so Musks Einschätzung. Der Grund: In den USA seien die Zollbarrieren für Solarzellen extrem hoch.

22.01.2026, 16:46 Uhr

«Wir werden schon bald Wege haben, um das Altern zu stoppen»

Die beiden sprechen auch über das Thema Altern. Dazu erklärt Musk: Er halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Wissenschaft kurz vor dem Durchbruch bei der Altersforschung steht. «Wir werden schon bald Wege haben, um das Altern zu stoppen.»

22.01.2026, 16:43 Uhr

«Bald mehr Roboter als Menschen auf dem Planeten»

Musks Firmen experimentieren stets auch mit Alleskönner-Robotern, die beispielsweise im Haushalt helfen. So, wie es viele andere Start-ups im kalifornischen Silicon Valley auch tun. Seine Prognose für die Zukunft: «Wir werden bald mehr Roboter als Menschen auf dem Planeten haben.»

Musk sagt weiter: «Klar, es ist teuer. Aber es gibt schlicht nicht genug junge Menschen, die sich um ältere kümmern können. Da kommen solche Haushaltsroboter ins Spiel», so der Unternehmer. 

22.01.2026, 16:40 Uhr

«Ich bin selbst ein Alien»

Musk erklärt in Bezug auf seine Satellitenfirma SpaceX: «Ich werde oft gefragt, ob es ausserirdisches Leben gibt.» Darauf antworte er stets: «Aber natürlich. Ich bin selbst einer.»

Der reichste Mann der Welt spricht auch über das Thema Robotik und KI. Und warnt vor dem Umgang mit KI: «Wir wollen uns nicht in einem James-Cameron-Film wie dem Terminator wiederfinden», scherzt er. «Das sind tolle Filme, keine Frage. Aber wir müssen vorsichtig sein.»

22.01.2026, 16:37 Uhr

Es geht um KI

Das Hauptthema der Podiumsdiskussion ist nun klar: Es wird hauptsächlich um Künstliche Intelligenz (KI) gehen. Unternehmer Musk hat seine Finger gleich bei mehreren KI-Firmen im Spiel: Tesla, SpaceX oder dem OpenAI-Konkurrenten xAI. 

22.01.2026, 16:33 Uhr

Jetzt gehts los

Musk und Fink betreten die Bühne und setzen sich auf zwei weisse Stühle. Fink scherzt gleich zu Beginn: «Der Applaus war nicht gross genug. Lasst uns das nochmals versuchen, Leute!»

Nach einer kurzen Ansprache durch Fink und einige Lobesworte an Musks Autobauer Tesla startet die Diskussion. 

Am Weltwirtschaftsforum tummeln sich dieses Jahr so viele Staatsoberhäupter, VIPs und hochrangige Gäste wie nie zuvor. Ebenfalls mit dabei: der Tech-Magnat Elon Musk (54). Der reichste Mann der Welt reiste in der Nacht auf Donnerstag in die Schweiz und wird um 16.30 Uhr an einer Podiumsdiskussion mit dem Blackrock-Boss und WEF-Co-Stiftungsratspräsidenten Larry Fink (73) halten. Der Chef des Autobauers Tesla und der Satellitenfirma SpaceX wurde kurzfristig in den Terminplan aufgenommen.

In der Vergangenheit war Musk nicht sonderlich gut auf das Jahrestreffen in Davos zu sprechen. 2022 bezeichnete Musk die Veranstaltung als «boring as fuck» (zu Deutsch: «scheisse langweilig»). Er habe darum eine Einladung ausgeschlagen. Das WEF konterte damals, dass man Musk bereits seit 2015 nicht mehr eingeladen habe. Auch in den Jahren davor liess sich Musk nur selten am Weltwirtschaftsforum blicken. 2023 stellte er dann in einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform X die grundsätzliche Notwendigkeit der Veranstaltung in Frage. Nun hat es sich einer der einflussreichsten CEOs offensichtlich anders überlegt. 

Was wird am Panel besprochen?

Das WEF teilte bislang nicht mit, welche Themen Musk am Donnerstag ansprechen wird. Ein Sprecher erklärte jedoch gegenüber dem «Business Insider», das Forum verzeichne in diesem Jahr eine «herausragende Delegation aus dem Technologiesektor» und «Unternehmen und Persönlichkeiten, die die Zukunft ihrer Branchen prägen». Mit Tech-Schwergewichten wie Nvidia Chef Jensen Huang (62) oder Microsoft-CEO Satya Nadella (58) befindet sich Musk nämlich in bester Gesellschaft. 

Auf US-Präsident Donald Trump (79) wird Musk zumindest im Bündner Bergort nicht treffen. Dieser befindet sich bereits wieder auf dem Rückweg von Davos in die USA.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen