Darum gehts
- Seit Montag, 16 Uhr, massive technische Störungen bei Sunrise, inklusive Kundensupport.
- Fehlkonfiguration bei Wartungsarbeiten betrifft vor allem kleinere Unternehmen mit efon-Lösung.
- Festnetz-Internet und Mobilfunk nicht betroffen, Problembehebung läuft.
Bei Sunrise-Kunden kommt es seit Montagnachmittag zu technischen Störungen, wie mehrere Blick-Leser melden. Auf der Plattform Allestörungen sind mehrere Hundert Meldungen eingegangen. Ein betroffener Unternehmer berichtet gegenüber Blick von einem «vollständigen Stillstand der telefonischen Erreichbarkeit und damit erheblichen betrieblichen Einschränkungen». Ein anderer Leser teilt mit, dass bei ihm das Festnetz ausser Betrieb ist.
Was den Betroffenen besonders sauer aufstösst: Auch der Kundensupport ist wegen der Störungen derzeit nicht erreichbar – wie eine Stimme auf Band erklärt.
Störung behoben
Kurz nach Mittag vermeldet Sunrise, dass die Störungen behoben sind. Der Kundendienst sei wieder verfügbar, schreibt ein Mediensprecher. Es könne aber teilweise noch zu längeren Wartezeiten kommen.
Am Vormittag hatte Sunrise die Probleme auf Anfrage bestätigt: Aufgrund einer technischen Störung stehen der Sunrise-Kundendienst und die Verkaufsplattformen seit Montag, 16 Uhr, nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Ursache der Störung sei eine Fehlkonfiguration einer internen Plattform aufgrund von Wartungsarbeiten. «Unsere Spezialisten arbeiten mit Hochdruck an der Lösung und die Dienste werden aktuell nach und nach wieder hergestellt.» Das scheint inzwischen gefruchtet zu haben. Auch die Verkaufsdienstleistungen in den Shops sind gemäss Sunrise wieder verfügbar.
Kleine Unternehmen betroffen
Bei einzelnen Geschäftskunden mit einem speziellen Telefonie-Produkt funktionierten Weiterleitungen und Umschaltungen nicht. Betroffen war die sogenannte efon-Lösung, ein internetbasiertes Telefonieangebot, das in erster Linie von kleineren Unternehmen genutzt wird. Auch dieses Problem habe man behoben.
Festnetz-Internet, -Telefonie und -TV sowie mobile Kommunikationsverbindungen war grundsätzlich nicht betroffen, schrieb der Mediensprecher. Sunrise bittet für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.