Kaufkraft schwindet dahin
So will der Preisüberwacher die Schweiz retten

Die Schweizer Konsumentenschützer diskutieren, welche Massnahmen gegen die massiven Preisanstiege wirken sollen. Preisüberwacher Stefan Meierhans kündigt an, die Unternehmen mehr in die Mangel nehmen zu wollen. Derweil rufen andere nach Liberalisierung.
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Preisüberwacher Stephan Meierhans kündigte bereits im Juli den Kaufkraftgipfel an.
Foto: Thomas Meier

Der von Preisüberwacher Stefan Meierhans einberufene Kaufkraftgipfel mit den Konsumentenorganisationen will angesichts der gestiegenen Preise zuerst die Bankgebühren und die Krankenkassenprämien angehen. Das sei schnell umsetzbar.

Die Banken hätten jüngst starke Unterstützung von den Steuerzahlerinnen und -zahlern erhalten, sagte Konsumentenschutz-Geschäftsführerin Sara Stalder vor den Medien in Bern. Jetzt sei es Zeit, der Kundschaft etwas zurückgeben.

Die in Zeiten der Negativzinsen rasch und kreativ eingeführten Gebühren könnten die Banken als eine erste kurzfristig umsetzbare Massnahme zur Linderung des Teuerungsdrucks abschaffen. Zudem sollten sie auf Sparguthaben wieder mindestens ein Prozent Zinsen zahlen.

Als zweite schnell wirksame Massnahme forderte Stalder stärkere Verbilligungen der Krankenkassenprämien. Die Instrumente dafür würden bereitliegen, das Parlament müsse sie nur verabschieden. (pbe/SDA)

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