Es habe auch keinen Druck von einzelnen Aktionären gegeben.
Der Rücktritt von Rickenbacher war laut Lacher «ein gemeinsamer Entscheid von ihm und dem Verwaltungsrat». Aber auch der Rücktritt von Lacher stand offenbar zur Debatte. «Der Verwaltungsrat hat offen darüber diskutiert und alle Varianten geprüft», sagte dieser.
Julius Bär hatte am Donnerstag nicht nur den gesamten Kredit von 606 Millionen Franken an Signa-Gruppe des österreichischen Investors René Benko abgeschrieben, sondern auch den Rückzug aus dem gesamten «Private Debt»-Geschäft angekündigt. «Auch hier wurde kein Druck von der Finma ausgeübt», betonte Lacher. Man sei aber mit der Finanzmarktaufsicht in einem intensiven Austausch gestanden.
(SDA)
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