Darum gehts
- Nvidia-CEO Jensen Huang gesteht Affäre mit mutmasslicher chinesischer Spionin
- Megaspeed kaufte Nvidia-Chips im Wert von 4,8 Milliarden Dollar
- US-Ermittler prüfen mögliche Weitergabe von KI-Daten an China
Nach Enthüllungen der «New York Times» steht Jensen Huang derzeit in einem unangenehmen Rampenlicht: Der CEO des Computerchip-Entwicklers und KI-Giganten Nvidia hatte eine Affäre mit einer mutmasslich chinesischen Spionin.
Die Frau arbeitet in Singapur als Führungskraft im Unternehmen Megaspeed. Der Datencenter-Betreiber gehört zu den grössten Abnehmern Nvidias – Megaspeed kaufte in den vergangenen zwei Jahren Chips im Wert von 4,8 Milliarden Dollar.
«Es gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe»
Die Liaison haben US-Ermittler aufgedeckt. Die Chinesin soll gezielt Informationen an die Regierung von Xi Jinping weitergeleitet haben – auch das US-Handelsministerium ist in die Ermittlungen verstrickt. Sie wollen überprüfen, ob die chinesische Regierung über Megaspeed an amerikanische KI-Chips gelangen konnte.
Huang gestand die Affäre in einer internen Mitteilung. «Ich war meiner Frau untreu. Meine Handlungen haben sie und unsere Kinder verletzt. Es gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe», so der CEO.
Welche Informationen an die chinesische Regierung gelangt sind, ist nicht bekannt. Der Nvidia-Verwaltungsrat betont jedoch, es seien weder Betriebsgeheimnisse durchgesickert, noch seien nationale Sicherheitsinteressen der USA gefährdet. Nun läuft eine grossangelegte Untersuchung – Huang kooperiere laut der «New York Times» und soll seine Stellung als CEO innebehalten.