Auch fürs zweite Quartal 2026 präsentiert die UBS starke Zahlen: Die Schweizer Grossbank erzielte von April bis Juni einen Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar. Das sind rund 17 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum letztes Jahr. Das Ergebnis übertrifft auch die Erwartungen von Analysten: Die Experten hatten im Vorfeld mit einem Gewinn von 2,4 Milliarden Dollar gerechnet.
Der Chef der Schweizer Grossbank, Sergio Ermotti (66), lobt in einem Video die Fortschritte, die die UBS seit der Übernahme der Credit Suisse erreichen konnte. «Wir stehen kurz davor, die Rentabilität zu erreichen, die UBS vor der Übernahme hatte», sagt der Firmenchef.
Vollständige Integration von Credit Suisse bis Ende 2026 schreitet voran
Die Bank konnte im zweiten Quartal zusätzlich 1,1 Milliarden Dollar an Kosten einsparen. Damit ist die UBS laut einer Medienmitteilung auf gutem Weg, bis Jahresende rund 13,5 Milliarden an Einsparungen zu erreichen und die Credit Suisse vollständig zu integrieren. Der Konzern sparte im Quartal auch mehr als 2500 zusätzliche Vollzeitstellen ein.
Die Bankengruppe beabsichtigt einen Aktienrückkaufprogramm mit einem Umfang von 3 Milliarden Dollar. Dieses soll bis spätestens zum Ende des zweiten Quartals 2027 laufen. Die Reserven, um den Rückkauf zu finanzieren, sind schon aufgebaut, wie die UBS in einer Präsentation zu den Quartalszahlen bekanntgibt.