Darum ist der Goldpreis so wichtig
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Sicherheit in Krisenzeiten:Darum ist der Goldpreis so wichtig

Edelmetall unter Druck
Goldpreis fällt und fällt – gehts noch weiter runter?

Der Goldpreis erlebt gerade einen Kurszerfall. Und jetzt hat die Deutsche Bank ihre Prognose nach unten revidiert. Im schlimmsten Fall droht ein deutlicher Rückschlag für das Edelmetall.
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Der Goldpreis ist zuletzt auf rund 4100 Dollar pro Feinunze gefallen.
Foto: imago/photothek

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Goldpreis sinkt seit Januar von 5500 auf 4100 Dollar pro Unze
  • Deutsche Bank erwartet möglichen weiteren Rückgang auf 3800 Dollar 2026
  • Prognose: 4800 Dollar im Q4 2026, 17,2 % unter früherem Ausblick
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Reto Zanettin
Cash

Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold ist in den vergangenen Monaten massiv gefallen: Ende Januar wurde das Edelmetall noch zu 5500 Dollar gehandelt, mittlerweile kostet eine Unze Gold noch etwas mehr als 4100 Dollar.

Ein weiterer Kursverfall auf 3800 Dollar ist laut der Deutschen Bank noch in diesem Jahr möglich, sollte die US-Notenbank Federal Reserve drei oder sogar vier Zinsschritte nach oben machen. Dieses Szenario ist nicht komplett aus der Luft gegriffen. Denn nach der Fed-Sitzung von vergangener Woche werden Zinsanhebungen erwartet. Die US-Währungshüter um Fed-Chef Kevin Warsh sagten, sie sorgten dafür, dass die Inflationsrate von derzeit 4,2 Prozent auf 2 Prozent oder tiefer sinke und somit Preisstabilität einkehrt. Diese Ansage spricht für eine restriktive Geldpolitik. 

Artikel von Cash.ch

Dieser Artikel wurde erstmals auf Cash.ch publiziert. Weitere spannende Artikel findest du auf www.cash.ch.

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China kann den Goldpreis nicht stützen

Allerdings halten die Rohstoffexperten der Deutschen Bank (DB) ein anderes Szenario für wahrscheinlicher: dass die Feinunze Gold im vierten Quartal 2026 gut 4800 Dollar wert sein wird. Diese Preisprognose rechnet mit einem Stillhalten der Fed und liegt 17,2 Prozent tiefer als der bisher geltende Ausblick der DB.

Die üblichen Verdächtigen, die den Preis des Edelmetalls durch die Investitionsnachfrage stützen, fehlen zurzeit, heisst es in der Notiz der Deutschen Bank vom Dienstag. Namentlich sei es zu Verkäufen von goldgedeckten ETF gekommen. Zudem habe sich der China-Aufschlag gegenüber den Comex-Preisen in einen leichten Abschlag verwandelt, was darauf hindeute, dass chinesische Goldimporte den Markt nicht stützen werden. 

Was machen die Zentralbanken?

Als verbleibenden Support für den Goldpreis nennen die DB-Spezialisten die Nachfrage der Zentralbanken. Sie werde noch eine Zeit lang anhalten, da Zentralbanken in Schwellenländern mit ihren Goldbeständen zu den Notenbanken der Industriestaaten aufschliessen wollen. Der Effekt davon werde aber die negativen Einflüsse auf den Preis für das gelbe Edelmetall nicht kompensieren.

Auch wenn das Negativszenario der Deutschen Bank eintreten sollte, so würde sich der Goldpreis noch immer auf vergleichsweise hohem Niveau halten. Die vermuteten 3800 Dollar je Feinunze sind 90 Prozent mehr als der Goldpreis von 2000 Franken beim Jahreswechsel 2023/2024.

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