Bitcoin taucht – Anleger zittern
Verteidigungslinie fällt – droht jetzt der totale Einbruch?

Für Bitcoin-Anleger könnte es noch bitterer werden: Die Kryptowährung sinkt unter die psychologisch wichtige Grenze von 62'500 Dollar. Bleibt sie darunter, droht gemäss Analysten der grosse Absturz.
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Beim Bitcoin-Kurs droht gemäss Analysten der nächste Einbruch.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bitcoin verliert in fünf Tagen 15 Prozent seines Werts
  • Michael Saylor verkauft Bitcoins, Stimmung unter Anlegern sinkt stark
  • Seit Oktober 2025 halbiert: Kurs fällt von 126'000 auf knapp 60'400 Dollar
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Martin SchmidtRedaktor Wirtschaft

Der Bitcoin befindet sich in einer heissen Phase: Die grösste Kryptowährung der Welt hat in nur fünf Tagen 15 Prozent ihres Werts eingebüsst. Der Kurs irrlichtert am Freitag lange knapp über 62'500 Dollar. Am Nachmittag dann der erneute Taucher um über 5 Prozent! Der Bitcoin steht bei rund 60'400 Dollar. Damit liegt er neu deutlich unter einer psychologisch wichtigen Grenze: Analysten sehen im Bereich von 62'500 Dollar eine grosse Widerstandslinie. Fällt der Kurs längere Zeit darunter, könnten alle Dämme brechen.

In den letzten zwei Tagen ist der Bitcoin bereits kurzzeitig unter diese Grenze gefallen. Dann griffen jedoch jeweils genug Anleger zu und die Verteidigungslinie hielt stand. Fällt die Marke, ist gemäss dem bekannten australischen Analysten und Krypto-Trader Jason Pizzino (40) die Tür für einen Kurs im Bereich von 44'000 Dollar bis 54'000 Dollar offen.
Die Börsenindikatoren für den Bitcoin sind derzeit wenig verheissungsvoll.

Im Februar konnte der Kurs an der Widerstandslinie von 62'500 Dollar verteidigt werden. Danach kam es zu einer Erholung, bis jüngst die nächste Talfahrt startete. Nun wird sich zeigen, ob diese Linie auf den letzten Drücker doch noch zu halten ist.

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Wert seit Oktober halbiert

In dieser Woche hat sich das Bitcoin-Urgestein Michael Saylor (61) als Stimmungskiller erwiesen: Seine Firma Strategy hat Bitcoins im Wert von 2,5 Millionen Dollar verkauft.

Das ist eigentlich eine völlig vernachlässigbare Grössenordnung – gerade auch im Verhältnis zum riesigen Bitcoin-Schatz, den die Firma hält. Doch: «Wenn jemand immer sagt, man darf Bitcoins auf keinen Fall verkaufen und plötzlich doch verkauft, drückt das die Stimmung unter den Anlegern», erklärt Raiffeisen-Analyst Jeffrey Hochegger (52) gegenüber Blick.

Seit dem Allzeithoch von knapp 126'000 Dollar Anfang Oktober 2025 hat sich der Kurs halbiert. Gerade institutionelle Anleger haben die bekannteste Kryptowährung in grossen Mengen abgestossen – und so Gewinne realisiert.

Das Schreckgespenst eines Börseneinbruchs

«Viele kaufen Bitcoins in der Hoffnung auf grosse Kursgewinne in kurzer Zeit und nicht, weil sie an einen künftigen Nutzen der Kryptowährung glauben und langfristig investieren.» Fällt der Kurs, kommt noch ein weiterer Effekt hinzu: Viele Anleger setzen mit gehebelten Produkten auf den Bitcoin. Bei einer starken Kurskorrektur müssen oft massenhaft Positionen aufgelöst und verkauft werden. Das verstärkt die Abwärtsspirale.

Sorgen bereiten dürfte den Anlegern noch ein weiterer Punkt: In der Vergangenheit stieg der Bitcoin, wenn die Tech-Aktien im Aufwind waren. Das nun nicht mehr der Fall. Während die Tech-Aktien Rekordhoch um Rekordhoch jagen, befindet sich der Bitcoin auf Talfahrt. Doch was, wenn die Stimmung bei den Techaktien kippt? Bloomberg-Analyst Mike McGlone (53) rechnet damit, dass beim Bitcoin der nächste grosse Einbruch ansteht.

Keine Empfehlung für Anleger

Dieser Artikel dient ausschliesslich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Meinungen und Einschätzungen beruhen auf sorgfältiger Recherche, können jedoch nicht die individuelle Prüfung und Beratung durch Fachleute ersetzen. Börsenentwicklungen sind von vielen Faktoren abhängig und nicht vorhersehbar. Investitionen in Aktien, Kryptowährungen und andere Finanzprodukte bergen Risiken, einschliesslich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals.

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